Das Land Baden-Württemberg beschafft die Durchführung einer Radon-Bodenluftmesskampagne zur Erfassung des geogenen Radonpotentials an 75 vorgegebenen Messorten in Baden-Württemberg. Die Leistung umfasst Messungen an den eigentlichen Grundstücken sowie an zugeordneten Ausweichgrundstücken, sofern am Hauptgrundstück keine erfolgreiche Bestimmung möglich ist.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | 70000 Baden-Württemberg |
| e-vergabe@lzbw.bwl.de Freischalten | |
| Telefon | 07156 9380-275 Freischalten |
| Website | https://ausschreibungen.landbw.de/Satellite/notice/CXUEYYDYTWX5DCS2 Freischalten |
| Verfahrensunterlage | 44 KB | |
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| Leistungsverzeichnis | 12 KB | |
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| Vertrag | 346 KB | |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenDer Auftragnehmer führt eine Radon-Bodenluftmesskampagne zur Erfassung des geogenen Radonpotentials in Baden-Württemberg durch. Die Kampagne umfasst 75 Messorte, die vom Auftraggeber vorgegeben werden und in Anlage 11 dokumentiert sind. Jedem Messort sind ein oder mehrere Ausweichgrundstücke zugeordnet, die beprobt werden, wenn auf dem eigentlichen Grundstück keine erfolgreiche Messung möglich ist (z.
B. wegen zu dichtem Boden oder Nichtzugänglichkeit). Die Messung an Ausweichgrundstücken wird so lange fortgesetzt, bis ein Wert für das geogene Radonpotential vorliegt. Ist auch nach Beprobung aller Ausweichgrundstücke kein Wert ermittelbar, gilt der Messort als abgeschlossen. Zusätzlich stehen 10 Ersatzgrundstücke zur Verfügung. Die Leistung wird voraussichtlich im Jahr 2027 erbracht.
Die Vergütung erfolgt als Festpreis je Messort, der alle Aufwände einschließlich der Ausweichgrundstücke abdeckt.
Der Vertrag basiert auf einem Einheitspreismodell in Form eines Festpreises pro Messort, der pauschal auch die Bearbeitung von Ausweichgrundstücken abgilt. Das Gesamtbudget ist auf maximal 200.000 EUR brutto begrenzt. Die Vergütung setzt einen Leistungsnachweis voraus. Bei schuldhafter Verletzung der LTMG-Pflichten ist eine Vertragsstrafe von 1 % des Auftragswertes vorgesehen, bei mehreren Verstößen bis maximal 5 % des Auftragswertes.
Schuldhafter LTMG-Verstoß berechtigt den Auftraggeber zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund; der Auftragnehmer hat dabei entstandene Schäden zu ersetzen. Der Auftragnehmer ist für sorgfältige Auswahl und LTMG-konforme Einbindung von Nachunternehmern verantwortlich. Laufzeit und etwaige Optionsrechte sind in den Unterlagen nicht explizit mit konkreten Daten belegt.
Die Aufforderung zur Angebotsabgabe erging am 23. September 2026. Die Angebotsfrist endet am 22. Oktober 2026 um 10:00 Uhr. Angebote sind ausschließlich elektronisch in Textform einzureichen. Eine Bindefrist ist in den vorliegenden Unterlagen nicht mit einer konkreten Tageszahl angegeben. Der geplante Zuschlagstermin und der geplante Beginn der Leistungserbringung sind in den vorliegenden Unterlagen nicht mit einem konkreten Datum benannt; die Messorte sind für das Jahr 2027 ausgewiesen.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Land Baden-Württemberg vertreten durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort 70000 Baden-Württemberg.
Der Auftragnehmer führt eine Radon-Bodenluftmesskampagne zur Erfassung des geogenen Radonpotentials in Baden-Württemberg durch. Die Kampagne umfasst 75 Messorte, die vom Auftraggeber vorgegeben werden und in Anlage 11 dokumentiert sind. Jedem Messort sind ein oder mehrere Ausweichgrundstücke zugeordnet, die beprobt werden, wenn auf dem eigentlichen Grundstück keine erfolgreiche Messung möglich ist (z. B. wegen zu dichtem Boden oder Nichtzugänglichkeit). Die Messung an Ausweichgrundstücken wird so lange fortgesetzt, bis ein Wert für das geogene Radonpotential vorliegt. Ist auch nach Beprobung aller Ausweichgrundstücke kein Wert ermittelbar, gilt der Messort als abgeschlossen.
Die Angebotsfrist läuft bis zum 22.10.2026.
Die Aufforderung zur Angebotsabgabe erging am 23. September 2026. Die Angebotsfrist endet am 22. Oktober 2026 um 10:00 Uhr. Angebote sind ausschließlich elektronisch in Textform einzureichen. Eine Bindefrist ist in den vorliegenden Unterlagen nicht mit einer konkreten Tageszahl angegeben. Der geplante Zuschlagstermin und der geplante Beginn der Leistungserbringung sind in den vorliegenden Unterlagen nicht mit einem konkreten Datum benannt; die Messorte sind für das Jahr 2027 ausgewiesen.
Die Messungen müssen das geogene Radonpotential gemäß den Vorgaben der VuV (Ziffer 5.1.2) erfassen. An jedem Messort sind bei Bedarf alle vorgegebenen Ausweichgrundstücke zu beproben, bis ein verwertbarer Messwert vorliegt. Ist auch nach Beprobung aller Ausweichgrundstücke kein Wert ermittelbar, ist der Messort als abgeschlossen zu dokumentieren. Der Auftragnehmer muss die Beschäftigten mindestens nach den Vorgaben des LTMG Baden-Württemberg und des MiLoG entlohnen. Bei Einsatz von Nachunternehmern sind deren LTMG-Konformität sicherzustellen und entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzuhalten.
Der Vertrag basiert auf einem Einheitspreismodell in Form eines Festpreises pro Messort, der pauschal auch die Bearbeitung von Ausweichgrundstücken abgilt. Das Gesamtbudget ist auf maximal 200.000 EUR brutto begrenzt. Die Vergütung setzt einen Leistungsnachweis voraus. Bei schuldhafter Verletzung der LTMG-Pflichten ist eine Vertragsstrafe von 1 % des Auftragswertes vorgesehen, bei mehreren Verstößen bis maximal 5 % des Auftragswertes. Schuldhafter LTMG-Verstoß berechtigt den Auftraggeber zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund; der Auftragnehmer hat dabei entstandene Schäden zu ersetzen.
Aus den Unterlagen haben wir 9 Eignungskriterien und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Betriebshaftpflicht- oder Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme je Schadensfall von mindestens dem 1,5-fachen des Auftragswertes während der gesamten Vertragslaufzeit.
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
Die vollständigen Vergabeunterlagen stehen Vergabe-Archiv Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos. Der Download läuft anschließend über Ihr Guthaben im Vergabe-Archiv, wie gewohnt.