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Öffentliche Ausschreibung Frist läuft bis 23.09.2026

LHL-BHZ-H16 Aufzugsanlagen

Auftraggeber
Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe
Erfüllungsort
BHZ-Land, Haus 16, Schubertstraße 60, 35392 Gießen
Art
Sonstige
Veröffentlicht
01.09.2026
Angebotsfrist
23.09.2026
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Zeitplan

Veröffentlichung
01.09.2026
Angebotsfrist
23.09.2026 · läuft
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieSonstige
ErfüllungsortBHZ-Land, Haus 16, Schubertstraße 60, 35392 Gießen
E-Mailpoststelle@ofd.hessen.de Freischalten
Telefon+49 6032-8862-111 Freischalten
Websitehttps://vergabe.hessen.de/NetServer/PublicationControllerServlet?funct Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 6 Eignungskriterien · 1 Zuschlagskriterium

Eignungskriterien
  • Eintragung im Handelsregister oder der Handwerksrolle oder vergleichbares Berufsregister am Sitz oder Wohnsitz des Unternehmens
    Berufsausübung · Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124-Hessen); auf Verlangen Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug oder Eintragung in der Handwerksrolle
  • Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und vergleichbare Leistungen betrifft
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124-Hessen); auf Verlangen Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder testierte Jahresabschlüsse
Zuschlagskriterien
  • Preis (Wertungssumme aus nachgerechneten Angebotssummen unter Berücksichtigung von Nachlässen und Instandhaltungsangeboten)
  • Ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124-Hessen); auf Verlangen Unbedenklichkeitsbescheinigung der Sozialkasse, Bescheinigung des Finanzamts, Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG; auf gesondertes Verlangen gültige Bescheinigung der zuständigen Sozialkasse oder Krankenkasse (nicht älter als drei Monate)
  • Ausführung vergleichbarer Leistungen in den letzten 5 Kalenderjahren
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124-Hessen); auf Verlangen für 3 Referenzen je eine Referenzbescheinigung mit Angaben entsprechend VHB-Formblatt 444
  • Verfügbarkeit der für die Ausführung erforderlichen Arbeitskräfte
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124-Hessen); auf Verlangen Angabe der jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte gegliedert nach Lohngruppen
  • Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft oder Erklärung, dass keine Verpflichtung zur Mitgliedschaft besteht
    Berufsausübung · Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124-Hessen); auf Verlangen qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft
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    Besonderheiten dieses Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Lose 1 Los

    LOT-0000
    LHL-BHZ-H16 Aufzugsanlagen
    CPV
    45313100

    Vergabeunterlagen 21 Dateien · 6.3 MB

    Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
    PDF6.3 MB
    21 Dateien im Paket: 13 Sonstige, 3 Vertrag, 2 Verfahrensunterlage, 2 Formblatt, 1 GAEB-Datei
    Verfahrensunterlage201 KB
    Verfahrensunterlage104 KB
    Formblatt635 KB
    Sonstige1.1 MB
    GAEB-Datei284 KB
    Vertrag126 KB
    Vertrag81 KB
    Vertrag71 KB
    Sonstige36 KB
    Sonstige53 KB
    Sonstige58 KB
    Sonstige1.1 MB
    Sonstige631 KB
    Sonstige642 KB
    Formblatt703 KB
    Sonstige66 KB
    Sonstige94 KB
    Sonstige121 KB
    Sonstige627 KB
    Sonstige84 KB
    Sonstige68 KB
    Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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    Leistungsumfang

    Gegenstand der Beschaffung ist der Umbau des Gebäudes H16 im BHZ Gießen (Schubertstraße 60, 35392 Gießen) für den Landesbetrieb Hessen, wobei zwei neue Aufzugsanlagen eingebaut werden sollen: Aufzug A1 mit einer Traglast von 630 kg für 8 Personen und Aufzug A2 mit 450 kg für 6 Personen. Die Bauleistung umfasst Demontage der bestehenden Anlagen, Rohmontage, Einbau der Türportale, Kabinen- und Feinmontage einschließlich Einstellungen und Hubtisch sowie Inbetriebnahme und Abnahme.

    Parallel wird ein Instandhaltungsvertrag für beide Aufzugsanlagen ausgeschrieben, der Inspektion und Wartung, Instandsetzung, regelmäßige Kontrolle, Notrufentgegennahme sowie Personenbefreiung bei Einschluss umfasst. Die Aufzüge werden mit geringer Störanfälligkeit (Kategorie B) und hoher Verfügbarkeit (99 %) ausgewiesen. Die Ausführung der Bauleistung soll ab dem 26.10.2026 beginnen und bis zum 09.06.2027 abgeschlossen sein.

    Anforderungen an die Leistung

    Vertrag und Vergütung

    Die Bauleistung wird nach VOB/A als Einheitspreisvertrag vergeben; die Vergütung erfolgt auf Basis der Einheitspreise des Leistungsverzeichnisses. Für die Instandhaltungsleistungen wird ein gesondertes Vertragsformular (Aufzug-Service 2024) verwendet, das jährliche Pauschalkosten für Wartung, Inspektion, Notruf und Störungsbeseitigung vorsieht. Vertragsstrafen sind bei Verzug mit einem Tagessatz von 0,10 Prozent der anteiligen Abrechnungssumme vorgesehen, jedoch ist das Gesamtlimit auf 0,00 Prozent begrenzt, was faktisch keine Deckelung nach oben bewirkt.

    Sicherheitsleistungen für Vertragserfüllung und Mängelansprüche werden nicht verlangt. Nachtragsvereinbarungen sind auf Basis der Urkalkulation nach vorkalkulatorischer Preisfortschreibung abzurechnen. Stundenlohnarbeiten werden ausschließlich über die vorgegebenen Formblätter des Auftraggebers vereinbart und abgerechnet.

    Ablauf des Verfahrens

    Die Vergabeunterlagen wurden am 31.08.2026 versandt. Die Angebotsfrist endet am 23.09.2026 um 10:00 Uhr; zum gleichen Zeitpunkt findet der Eröffnungstermin in Bad Nauheim statt. Die Bindefrist läuft bis zum 23.10.2026. Angebote sind elektronisch über die Vergabeplattform in Textform einzureichen; nach der Angebotseröffnung erfolgt die Kommunikation schriftlich oder in Textform. Die Ausführung soll am 26.10.2026 beginnen und bis zum 09.06.2027 abgeschlossen sein.

    Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

    Das Verfahren zeigt ein praxistaugliches Modell zur kombinierten Vergabe von Einbau- und Instandhaltungsleistungen für Aufzüge, bei dem die Lebenszykluskosten über die Instandhaltungspreise in die Wertungssumme einfließen. Andere Vergabestellen sollten darauf achten, dass die Vertragsstrafe im vorliegenden Verfahren mit einem Limit von 0,00 Prozent faktisch wirkungslos ist, was ein Redaktionsversehen sein dürfte und bei einer eigenen Beschaffung korrigiert werden sollte.

    Die Vorauszahlungsregelung in zwei Tranchen (je ein Drittel bei Auftragserteilung und bei Bauteilbereitstellung) ist für anlagenintensive Gewerke mit langen Lieferzeiten übertragbar, setzt aber eine klare Definition des Nachweises der Bauteilbereitstellung voraus. Die Nutzung des GAEB-Formats als verbindliches Angebotsformat erleichtert die maschinelle Auswertung und ist empfehlenswert.

    Der Bonus für Werkstätten für Behinderte ist nach HVTG vorgeschrieben und sollte auch bei ähnlichen hessischen Verfahren standardmäßig aufgenommen werden.

    Anforderungen an die Bieter

    Geforderte Referenzen
    3 Referenzen aus den letzten 5 Jahren
    Vergleichbare Leistungen, die das Unternehmen bereits erbracht hat.
    Bindefrist
    30 Tage
    So lange bleiben die Bieter an ihr Angebot gebunden.

    Besondere Auflagen des Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Einordnung des Verfahrens

    Öffentliche Ausschreibung

    Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

    Reichweite der Bekanntmachung

    Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

    Was sich übernehmen lässt

    Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

    Häufige Fragen zu diesem Verfahren

    Wer schreibt "LHL-BHZ-H16 Aufzugsanlagen" aus?

    Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort BHZ-Land, Haus 16, Schubertstraße 60, 35392 Gießen.

    Was wird ausgeschrieben?

    Gegenstand der Beschaffung ist der Umbau des Gebäudes H16 im BHZ Gießen (Schubertstraße 60, 35392 Gießen) für den Landesbetrieb Hessen, wobei zwei neue Aufzugsanlagen eingebaut werden sollen: Aufzug A1 mit einer Traglast von 630 kg für 8 Personen und Aufzug A2 mit 450 kg für 6 Personen. Die Bauleistung umfasst Demontage der bestehenden Anlagen, Rohmontage, Einbau der Türportale, Kabinen- und Feinmontage einschließlich Einstellungen und Hubtisch sowie Inbetriebnahme und Abnahme. Parallel wird ein Instandhaltungsvertrag für beide Aufzugsanlagen ausgeschrieben, der Inspektion und Wartung, Instandsetzung, regelmäßige Kontrolle, Notrufentgegennahme sowie Personenbefreiung bei Einschluss umfasst.

    Bis wann können Angebote abgegeben werden?

    Die Angebotsfrist läuft bis zum 23.09.2026.

    Wie läuft das Verfahren ab?

    Die Vergabeunterlagen wurden am 31.08.2026 versandt. Die Angebotsfrist endet am 23.09.2026 um 10:00 Uhr; zum gleichen Zeitpunkt findet der Eröffnungstermin in Bad Nauheim statt. Die Bindefrist läuft bis zum 23.10.2026. Angebote sind elektronisch über die Vergabeplattform in Textform einzureichen; nach der Angebotseröffnung erfolgt die Kommunikation schriftlich oder in Textform. Die Ausführung soll am 26.10.2026 beginnen und bis zum 09.06.2027 abgeschlossen sein.

    Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

    Die Aufzugsanlagen sind nach DIN 18385 (Förderanlagen, Aufzugsanlagen, Fahrtreppen und Fahrsteige) auszuführen. Aufzug A1 muss eine Traglast von 630 kg für 8 Personen aufweisen, Aufzug A2 eine Traglast von 450 kg für 6 Personen. Beide Aufzugsanlagen sind mit hoher Verfügbarkeit (99 %) auszulegen. Die Störanfälligkeit der Anlagen ist mit Kategorie B (gering) zu planen. Technische Spezifikationen dürfen durch gleichwertige Alternativen erfüllt werden, auch ohne ausdrücklichen Zusatz 'oder gleichwertig'. Der Auftragnehmer muss mindestens ein Drittel der Gesamtleistung im eigenen Betrieb erbringen.

    Was gilt vertraglich?

    Die Bauleistung wird nach VOB/A als Einheitspreisvertrag vergeben; die Vergütung erfolgt auf Basis der Einheitspreise des Leistungsverzeichnisses. Für die Instandhaltungsleistungen wird ein gesondertes Vertragsformular (Aufzug-Service 2024) verwendet, das jährliche Pauschalkosten für Wartung, Inspektion, Notruf und Störungsbeseitigung vorsieht. Vertragsstrafen sind bei Verzug mit einem Tagessatz von 0,10 Prozent der anteiligen Abrechnungssumme vorgesehen, jedoch ist das Gesamtlimit auf 0,00 Prozent begrenzt, was faktisch keine Deckelung nach oben bewirkt. Sicherheitsleistungen für Vertragserfüllung und Mängelansprüche werden nicht verlangt.

    Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

    Aus den Unterlagen haben wir 6 Eignungskriterien und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Eintragung im Handelsregister oder der Handwerksrolle oder vergleichbares Berufsregister am Sitz oder Wohnsitz des Unternehmens.

    Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

    Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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