StartseiteVergabe-ArchivTemperaturüberwachter Transport von Arzneimittelproben
Öffentliche Ausschreibung Frist läuft bis 25.09.2026

Temperaturüberwachter Transport von Arzneimittelproben

Auftraggeber
Landesdirektion Sachsen
Erfüllungsort
siehe Leistungsbeschreibung
Art
Sonstige
Veröffentlicht
02.09.2026
Angebotsfrist
25.09.2026
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Zeitplan

Veröffentlichung
02.09.2026
Angebotsfrist
25.09.2026 · läuft
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieSonstige
Erfüllungsortsiehe Leistungsbeschreibung
E-Mailrene.rosenbaum@lds.sachsen.de Freischalten
Telefon+49 371 532-1165 Freischalten
Websitehttps://www.evergabe.sachsen.de Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 9 Eignungskriterien · 1 Zuschlagskriterium

Eignungskriterien
  • Berechtigung/Zulassung zum Transport der UN-Nummern 1851, 3248 und 3249 (Gefahrgutklassen 6.1 und 3)
    Berufsausübung · Eigenerklärung; auf Verlangen entsprechender Nachweis
  • Erfüllung der gewerberechtlichen Voraussetzungen für die angebotene Leistung
    Berufsausübung · Eigenerklärung im Formblatt Eignungsnachweise
Zuschlagskriterien
  • Preis
  • Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft
    Berufsausübung · Eigenerklärung im Formblatt Eignungsnachweise
  • Keine Insolvenz, keine Liquidation, keine Steuer- oder Sozialversicherungsrückstände
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung im Formblatt Eignungsnachweise
  • Aktive Betriebshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckung 1.000.000 EUR für Personenschäden und 500.000 EUR für Sachschäden
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung; auf Verlangen Vorlage des Versicherungsnachweises
  • Angabe des Gesamtumsatzes sowie des branchenspezifischen Umsatzes (Transport von Arzneimitteln) für die Jahre 2023, 2024 und 2025
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Eintrag im Formblatt Eignungsnachweise
  • Keine Geldbuße über 2.500 EUR nach Arbeitnehmer-Entsendegesetz oder Mindestlohngesetz in den letzten zwei Jahren; keine Geldbuße über 175.000 EUR nach Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz in den letzten drei Jahren
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung im Formblatt Eignungsnachweise
  • Zwei Referenzen über vergleichbare Leistungen (Transport von Arzneimitteln) aus den letzten drei Jahren, mit Angabe von Rechnungswert, Leistungszeitraum, Auftraggeber und Ansprechpartner
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Eintrag im Formblatt Eignungsnachweise
  • Anwendung eines Managementsystems zur Einhaltung der EU-GDP-Leitlinie 2013/C 343/01 sowie Verfügbarkeit von Kühltransportfahrzeugen für den Temperaturbereich -30°C bis 25°C
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Gültiges GDP-Zertifikat (oder gleichwertige Unterlagen) als Anlage zum Formblatt Eignungsnachweise; Eigenerklärung zu GDP und Fahrzeugverfügbarkeit
    Noch 7 weitere Kriterien aus den Original-Unterlagen.Kriterien ansehen

    Besonderheiten dieses Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Lose 1 Los

    LOT-0000
    Temperaturüberwachter Transport von Arzneimittelproben
    CPV
    60100000

    Vergabeunterlagen 7 Dateien · 471 KB

    Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
    PDF471 KB
    7 Dateien im Paket: 4 Sonstige, 2 Verfahrensunterlage, 1 Leistungsverzeichnis
    Verfahrensunterlage79 KB
    Verfahrensunterlage66 KB
    Sonstige67 KB
    Leistungsverzeichnis131 KB
    Sonstige66 KB
    Sonstige38 KB
    Sonstige40 KB
    Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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    Leistungsumfang

    Die Landesdirektion Sachsen benötigt einen zuverlässigen Transportdienstleister, der Arzneimittelproben von wechselnden Abholorten (Apotheken und Herstellerbetriebe) im Freistaat Sachsen zum Landeslabor Berlin-Brandenburg in Berlin (Rudower Chaussee 39, 12489 Berlin) befördert. Der Transport muss innerhalb eines vom Auftraggeber je Auftrag vorgegebenen Temperaturbereichs erfolgen (-30°C bis -20°C, 2°C bis 8°C oder 15°C bis 25°C) und ist durchgehend zu überwachen und zu dokumentieren.

    Der Auftragnehmer stellt das geeignete Transportbehältnis. Zu den Proben können Gefahrgüter der UN-Nummern 1851, 3248 und 3249 sowie CMR-Arzneimittel (Zytostatika) gehören, für die besondere Sicherheitsanforderungen gelten. In den vergangenen zwölf Monaten wurden 151 Transporte durchgeführt; für 2027 sind rund 210 Transporte geplant. Die Kapazitätspflicht des Auftragnehmers ist auf höchstens 250 Transporte pro Kalenderjahr begrenzt; eine Mindestabnahme wird nicht zugesichert.

    Die Abholung erfolgt auf telefonische oder schriftliche Beauftragung durch befugte Sachverständige des Auftraggebers.

    Anforderungen an die Leistung

    Vertrag und Vergütung

    Der Auftrag wird als Rahmenvertrag vergeben; eine konkrete Vertragslaufzeit ist im Dokument unter Punkt 4.2.4 erwähnt, aber im vorliegenden Auszug nicht mit einem genauen Datum belegt. Die Vergütung erfolgt auf Basis von Einheitspreisen: einem Stundensatz (minutengenau) und einem Kilometerpreis (kilometergenau). Es gibt keine Pauschalpreise und keine Mindestvergütung, da keine Mindestzahl von Fahrten zugesichert wird.

    Eine Preisanpassungsregelung ist in Punkt 4.2.6 vorgesehen, deren Einzelheiten im vorliegenden Auszug jedoch nicht vollständig wiedergegeben sind. Ein Abtretungsverbot ist vereinbart. Es gelten die VOL/B (Ausgabe 2003) als allgemeine Vertragsbedingungen sowie die GDP-Leitlinie als zusätzliche Vertragsbedingung.

    Ablauf des Verfahrens

    Die Bekanntmachung datiert auf den 1. September 2026. Bieterfragen und Hinweise auf Unklarheiten sind spätestens bis zum 15. September 2026 über die Vergabeplattform einzustellen. Zusätzliche Informationen werden bis spätestens 18. September 2026 auf der Vergabeplattform veröffentlicht. Die Angebotsfrist endet am 25. September 2026 um 24:00 Uhr; Angebote sind elektronisch in Textform über die Vergabeplattform einzureichen.

    Die Zuschlagserteilung ist bis zum 30. Oktober 2026 geplant. Ein Leistungsbeginn ist für 2027 vorgesehen.

    Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

    Die Leistungsbeschreibung ist strukturell klar aufgebaut: Sie trennt Sicherheitsanforderungen, Bedarfsprognose, Ablauf der Einzelaufträge und Vertragsbedingungen in eigene Abschnitte, was die Übernahme in ähnliche Verfahren erleichtert. Das Vergütungsmodell aus Stundensatz und Kilometerpreis ohne Pauschalanteil ist für Rahmenverträge mit stark schwankendem Auftragsvolumen geeignet, kann aber bei sehr vielen Kleinaufträgen zu Abrechnungsaufwand führen.

    Die Kombination aus GDP-Zertifizierungspflicht und Kalibrierungspflicht für Messinstrumente (DIN EN ISO/IEC 17025) ist ein übertragbares Muster für andere Verfahren mit Arzneimittel- oder Lebensmitteltransporten. Die explizite Regelung zur Haftung bei CMR-Arzneimitteln und zur Entsorgungskostentragung durch den Auftragnehmer schließt eine sonst häufige Lücke und sollte in vergleichbaren Ausschreibungen übernommen werden.

    Der Verzicht auf jegliche Mindestabnahme ist ehrlich, macht aber eine realistische Kalkulation für Bieter schwieriger und kann die Angebotspreise erhöhen.

    Anforderungen an die Bieter

    Geforderte Referenzen
    2 Referenzen aus den letzten 3 Jahren
    Vergleichbare Leistungen, die das Unternehmen bereits erbracht hat.

    Verlangte Zertifikate und Nachweise

    Besondere Auflagen des Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Einordnung des Verfahrens

    Öffentliche Ausschreibung

    Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

    Reichweite der Bekanntmachung

    Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

    Was sich übernehmen lässt

    Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

    Häufige Fragen zu diesem Verfahren

    Wer schreibt "Temperaturüberwachter Transport von Arzneimittelproben" aus?

    Landesdirektion Sachsen ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort siehe Leistungsbeschreibung.

    Was wird ausgeschrieben?

    Die Landesdirektion Sachsen benötigt einen zuverlässigen Transportdienstleister, der Arzneimittelproben von wechselnden Abholorten (Apotheken und Herstellerbetriebe) im Freistaat Sachsen zum Landeslabor Berlin-Brandenburg in Berlin (Rudower Chaussee 39, 12489 Berlin) befördert. Der Transport muss innerhalb eines vom Auftraggeber je Auftrag vorgegebenen Temperaturbereichs erfolgen (-30°C bis -20°C, 2°C bis 8°C oder 15°C bis 25°C) und ist durchgehend zu überwachen und zu dokumentieren. Der Auftragnehmer stellt das geeignete Transportbehältnis.

    Bis wann können Angebote abgegeben werden?

    Die Angebotsfrist läuft bis zum 25.09.2026.

    Wie läuft das Verfahren ab?

    Die Bekanntmachung datiert auf den 1. September 2026. Bieterfragen und Hinweise auf Unklarheiten sind spätestens bis zum 15. September 2026 über die Vergabeplattform einzustellen. Zusätzliche Informationen werden bis spätestens 18. September 2026 auf der Vergabeplattform veröffentlicht. Die Angebotsfrist endet am 25. September 2026 um 24:00 Uhr; Angebote sind elektronisch in Textform über die Vergabeplattform einzureichen. Die Zuschlagserteilung ist bis zum 30. Oktober 2026 geplant. Ein Leistungsbeginn ist für 2027 vorgesehen.

    Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

    Der Auftragnehmer muss die Berechtigung zum Transport der Gefahrgut-UN-Nummern 1851, 3248 und 3249 besitzen und während der Vertragslaufzeit aufrechterhalten. Das Fahrzeug muss bei Bedarf mit einem Spill-Kit nach TRGS 525 ausgerüstet sein. CMR-Arzneimittel sind in einer bruchsicheren, flüssigkeitsdichten und geschlossenen Sekundärverpackung mit saugfähiger Auskleidung zu transportieren. Die Transportbehältnisse für CMR-Arzneimittel müssen mit Hinweisangaben (z. B. 'Achtung Zytostatika') und Verhaltensanweisungen bei Zwischenfällen versehen werden.

    Was gilt vertraglich?

    Der Auftrag wird als Rahmenvertrag vergeben; eine konkrete Vertragslaufzeit ist im Dokument unter Punkt 4.2.4 erwähnt, aber im vorliegenden Auszug nicht mit einem genauen Datum belegt. Die Vergütung erfolgt auf Basis von Einheitspreisen: einem Stundensatz (minutengenau) und einem Kilometerpreis (kilometergenau). Es gibt keine Pauschalpreise und keine Mindestvergütung, da keine Mindestzahl von Fahrten zugesichert wird. Eine Preisanpassungsregelung ist in Punkt 4.2.6 vorgesehen, deren Einzelheiten im vorliegenden Auszug jedoch nicht vollständig wiedergegeben sind. Ein Abtretungsverbot ist vereinbart.

    Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

    Aus den Unterlagen haben wir 9 Eignungskriterien und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Berechtigung/Zulassung zum Transport der UN-Nummern 1851, 3248 und 3249 (Gefahrgutklassen 6.1 und 3).

    Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

    Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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