Beschafft werden Gerüstbauarbeiten für den 3. Bauabschnitt der Messehalle 12 in Leipzig, Neubau Innovationszentrum, Puschstraße 04103 Leipzig. Die Leistung umfasst die Errichtung, Vorhaltung und den Abbau verschiedener Gerüsttypen (Raumgerüste, Fassadengerüste, Schutzgerüste u. a.) an einem viergeschossigen Neubau mit Untergeschoss auf dem Gelände der Alten Messe Leipzig.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Offenes Verfahren |
| Kategorie | Bauleistungen |
| Erfüllungsort | Leipzig |
| info@lgh-leipzig.de Freischalten | |
| Telefon | 0341-2597700 Freischalten |
| Website | https://www.evergabe.de/unterlagen/01a06c95-a0dd-4400-9b8e-990431194bd Freischalten |
| Formblatt | 899 KB | |
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| Leistungsverzeichnis | 2.3 MB | |
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| Vertrag | 41 KB | |
| Sonstige | 4.3 MB | |
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| Sonstige | 3.6 MB | |
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| Sonstige | 3.3 MB | |
| Sonstige | 19 KB | |
| Plan | 3.6 MB | |
| Plan | 653 KB | |
| Sonstige | 1.5 MB | |
| Sonstige | 1.6 MB | |
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| Sonstige | 1.2 MB | |
| Sonstige | 883 KB | |
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| Sonstige | 974 KB | |
| Sonstige | 990 KB | |
| Sonstige | 787 KB | |
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| Sonstige | 985 KB | |
| Sonstige | 1.0 MB | |
| Sonstige | 1.1 MB | |
| Plan | 1.1 MB | |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenGegenstand der Ausschreibung sind Gerüstbauarbeiten für den 3. Bauabschnitt des Neubaus Innovationszentrum auf dem Gelände der ehemaligen Messehalle 12 in Leipzig. Das Gebäude hat vier Vollgeschosse und ein Untergeschoss mit einer Bruttogrundfläche von rund 18.000 m². Die Leistung umfasst im Wesentlichen Raumgerüste (rd. 2.097 m³), Fassadengerüste (rd. 165 m²), Systemgitterträger (3 Stück) und Gebrauchsüberlassung von Gitterelementen (96 StW) sowie zahlreiche weitere Gerüsttypen wie Schachtgerüste, fahrbare Gerüste, Schutzgerüste und Gerüstaufstockungen.
Gerüstbauarbeiten werden an verschiedenen Fassadenabschnitten entlang der Perlickstraße, Puschstraße und der Hitmarktseite sowie im Atrium, Südportikus und an der Technikzentrale erbracht. Die Positionen umfassen zudem Regieleistungen sowie vorbereitende Arbeiten und zusätzliche Gerüstbauarbeiten. Besonderes Augenmerk gilt dem Schutz des denkmalgeschützten historischen Stahlbaus (Stützen-Binder-Stahlkonstruktion), der in den Neubau integriert wird.
Die Vergütung erfolgt auf Basis von Einheitspreisen gemäß Leistungsverzeichnis. Es wird die förmliche Abnahme vereinbart. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt 5 Jahre und beginnt erst mit der Schlussabnahme, auch wenn Teilabnahmen durchgeführt wurden. Der Auftragnehmer hat eine Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckung von 10 Mio. EUR für Personen- und sonstige Schäden zu unterhalten; für Umweltschäden beträgt die Mindestdeckung 3 Mio.
EUR. Auf die Gesamt-Abrechnungssumme werden verschiedene pauschale Umlagen erhoben (u. a. für Baustrom, Bauwasser, Müllentsorgung, Versicherung). Eine Lohngleitklausel ist vorgesehen (Formblatt 224). Eine Stoffpreisgleitklausel ist ebenfalls vorgesehen (Formblatt 225). Vertragsstrafen sind nicht explizit ausgewiesen, jedoch droht bei schuldhaftem Verstoß gegen das Nutzungsverbot des Nachbargrundstücks eine Freistellungsverpflichtung gegenüber dem Auftraggeber bis zu 50.000 EUR.
Die Angebotsfrist endet am 05.10.2026 um 11:00 Uhr. Die Bindefrist endet am 04.12.2026. Die Kommunikation erfolgt elektronisch über die Vergabeplattform. Fehlende Unterlagen werden teilweise nachgefordert, soweit dies in Formblatt 216 vorgesehen ist. Ein geplanter Vergabeablauf sowie ein Bauzeitenplan sind als Anlagen beigefügt. Weitere Datumsangaben zum Zuschlag oder Leistungsbeginn sind den Unterlagen nicht zu entnehmen.
Die Leistungsbeschreibung ist nach Fassadenabschnitten und Gerüsttypen klar gegliedert, was die Preisermittlung und spätere Abrechnung erleichtert und als Muster für ähnliche Hochbauvorhaben taugt. Der Einsatz pauschaler prozentualer Umlagen auf die Abrechnungssumme für Gemeinschaftseinrichtungen (Strom, Wasser, Müll, Container) ist ein erprobtes Modell bei Großbaustellen mit mehreren Gewerken und lässt sich auf vergleichbare Vorhaben übertragen.
Die Regelung zur Verjährungsfrist, die erst mit der Schlussabnahme beginnt, ist vergaberechtlich zulässig, schränkt aber Bieter ein und sollte in der Kalkulation entsprechend berücksichtigt werden. Die Pflicht zur Nutzung einer digitalen Mängelmanagement-Plattform (Plan Radar) ist ein zukunftsweisendes Element, das anderen Vergabestellen als Standard empfohlen werden kann. Das Verbot der Nutzung eines Nachbargrundstücks aufgrund einer einstweiligen Verfügung ist eine ungewöhnliche Rahmenbedingung, die explizit in die Unterlagen aufgenommen wurde und zeigt, wie wichtig eine genaue Beschreibung der Baustellenrandbedingungen für eine realistische Kalkulation ist.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Beim offenen Verfahren fordert der Auftraggeber eine unbeschränkte Zahl von Unternehmen öffentlich zur Abgabe von Angeboten auf. Eine vorgeschaltete Eignungsprüfung gibt es nicht, Eignung und Angebot werden in einem Schritt eingereicht und geprüft.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
LGH Leipziger Gewerbehof GmbH & Co. KG ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Leipzig.
Gegenstand der Ausschreibung sind Gerüstbauarbeiten für den 3. Bauabschnitt des Neubaus Innovationszentrum auf dem Gelände der ehemaligen Messehalle 12 in Leipzig. Das Gebäude hat vier Vollgeschosse und ein Untergeschoss mit einer Bruttogrundfläche von rund 18.000 m². Die Leistung umfasst im Wesentlichen Raumgerüste (rd. 2.097 m³), Fassadengerüste (rd. 165 m²), Systemgitterträger (3 Stück) und Gebrauchsüberlassung von Gitterelementen (96 StW) sowie zahlreiche weitere Gerüsttypen wie Schachtgerüste, fahrbare Gerüste, Schutzgerüste und Gerüstaufstockungen.
Die Angebotsfrist endet am 05.10.2026 um 11:00 Uhr. Die Bindefrist endet am 04.12.2026. Die Kommunikation erfolgt elektronisch über die Vergabeplattform. Fehlende Unterlagen werden teilweise nachgefordert, soweit dies in Formblatt 216 vorgesehen ist. Ein geplanter Vergabeablauf sowie ein Bauzeitenplan sind als Anlagen beigefügt. Weitere Datumsangaben zum Zuschlag oder Leistungsbeginn sind den Unterlagen nicht zu entnehmen.
Gerüste sind entsprechend den Vorgaben des Leistungsverzeichnisses aufzustellen, vorzuhalten und abzubauen (Raumgerüste, Fassadengerüste, Schutzgerüste, Systemgitterträger u. a.) Der historische Stahlbau (Stützen-Binder-Stahlkonstruktion) ist vor jeglichen Beschädigungen zu schützen Anlieferungen sind über ein Onlineportal / eine App zu buchen; frei disponierte Anlieferung ist nicht möglich Bei nicht deutschsprachigen Arbeitnehmern muss ein weisungsbefugter deutschsprachiger Arbeitnehmer ununterbrochen anwesend sein Den Anordnungen und Hinweisen des SiGeKo ist uneingeschränkt Folge zu leisten; Empfangsbestätigung und Selbstauskunft zum Sicherheits- und Gesundheitsschutz sind spätestens 10 ...
Die Vergütung erfolgt auf Basis von Einheitspreisen gemäß Leistungsverzeichnis. Es wird die förmliche Abnahme vereinbart. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt 5 Jahre und beginnt erst mit der Schlussabnahme, auch wenn Teilabnahmen durchgeführt wurden. Der Auftragnehmer hat eine Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckung von 10 Mio. EUR für Personen- und sonstige Schäden zu unterhalten; für Umweltschäden beträgt die Mindestdeckung 3 Mio. EUR. Auf die Gesamt-Abrechnungssumme werden verschiedene pauschale Umlagen erhoben (u. a. für Baustrom, Bauwasser, Müllentsorgung, Versicherung). Eine Lohngleitklausel ist vorgesehen (Formblatt 224).
Aus den Unterlagen haben wir 1 Eignungskriterium und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Nachweis einer Haftpflichtversicherung.
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
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