StartseiteVergabe-ArchivGerüstbauarbeiten
Offenes Verfahren

Gerüstbauarbeiten

Auftraggeber
LGH Leipziger Gewerbehof GmbH & Co. KG
Erfüllungsort
Leipzig
Art
Bauleistungen
Veröffentlicht
06.09.2026
Alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers
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Zeitplan

Veröffentlichung
06.09.2026
Angebotsfrist
siehe Unterlagen
Verfahren
Offenes Verfahren
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartOffenes Verfahren
KategorieBauleistungen
ErfüllungsortLeipzig
E-Mailinfo@lgh-leipzig.de Freischalten
Telefon0341-2597700 Freischalten
Websitehttps://www.evergabe.de/unterlagen/01a06c95-a0dd-4400-9b8e-990431194bd Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 1 Eignungskriterium · 1 Zuschlagskriterium

Eignungskriterien
  • Nachweis einer Haftpflichtversicherung
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Nachweis Haftpflichtversicherung mit dem Angebot einzureichen (Formblatt 216)
Zuschlagskriterien
  • Preis (Wertungssumme des Angebotes)

Besonderheiten dieses Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Lose 1 Los

LOT-0000
Gerüstbauarbeiten
CPV
45262100, 44212310

Vergabeunterlagen 52 Dateien · 42.4 MB

Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
PDF42.4 MB
52 Dateien im Paket: 30 Sonstige, 11 Plan, 8 Formblatt, 2 Leistungsverzeichnis, 1 Vertrag
Formblatt899 KB
Formblatt574 KB
Formblatt100 KB
Formblatt65 KB
Formblatt48 KB
Formblatt51 KB
Formblatt56 KB
Formblatt53 KB
Leistungsverzeichnis2.3 MB
Leistungsverzeichnis730 KB
Vertrag41 KB
Sonstige4.3 MB
Sonstige237 KB
Sonstige3.6 MB
Sonstige427 KB
Sonstige3.3 MB
Sonstige19 KB
Plan3.6 MB
Plan653 KB
Sonstige1.5 MB
Sonstige1.6 MB
Sonstige809 KB
Sonstige1.2 MB
Sonstige883 KB
Sonstige861 KB
Sonstige974 KB
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Sonstige941 KB
Sonstige985 KB
Sonstige1.0 MB
Sonstige1.1 MB
Plan1.1 MB
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Plan599 KB
Plan705 KB
Plan890 KB
Plan492 KB
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und 12 weitere
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Leistungsumfang

Gegenstand der Ausschreibung sind Gerüstbauarbeiten für den 3. Bauabschnitt des Neubaus Innovationszentrum auf dem Gelände der ehemaligen Messehalle 12 in Leipzig. Das Gebäude hat vier Vollgeschosse und ein Untergeschoss mit einer Bruttogrundfläche von rund 18.000 m². Die Leistung umfasst im Wesentlichen Raumgerüste (rd. 2.097 m³), Fassadengerüste (rd. 165 m²), Systemgitterträger (3 Stück) und Gebrauchsüberlassung von Gitterelementen (96 StW) sowie zahlreiche weitere Gerüsttypen wie Schachtgerüste, fahrbare Gerüste, Schutzgerüste und Gerüstaufstockungen.

Gerüstbauarbeiten werden an verschiedenen Fassadenabschnitten entlang der Perlickstraße, Puschstraße und der Hitmarktseite sowie im Atrium, Südportikus und an der Technikzentrale erbracht. Die Positionen umfassen zudem Regieleistungen sowie vorbereitende Arbeiten und zusätzliche Gerüstbauarbeiten. Besonderes Augenmerk gilt dem Schutz des denkmalgeschützten historischen Stahlbaus (Stützen-Binder-Stahlkonstruktion), der in den Neubau integriert wird.

Anforderungen an die Leistung

Vertrag und Vergütung

Die Vergütung erfolgt auf Basis von Einheitspreisen gemäß Leistungsverzeichnis. Es wird die förmliche Abnahme vereinbart. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt 5 Jahre und beginnt erst mit der Schlussabnahme, auch wenn Teilabnahmen durchgeführt wurden. Der Auftragnehmer hat eine Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckung von 10 Mio. EUR für Personen- und sonstige Schäden zu unterhalten; für Umweltschäden beträgt die Mindestdeckung 3 Mio.

EUR. Auf die Gesamt-Abrechnungssumme werden verschiedene pauschale Umlagen erhoben (u. a. für Baustrom, Bauwasser, Müllentsorgung, Versicherung). Eine Lohngleitklausel ist vorgesehen (Formblatt 224). Eine Stoffpreisgleitklausel ist ebenfalls vorgesehen (Formblatt 225). Vertragsstrafen sind nicht explizit ausgewiesen, jedoch droht bei schuldhaftem Verstoß gegen das Nutzungsverbot des Nachbargrundstücks eine Freistellungsverpflichtung gegenüber dem Auftraggeber bis zu 50.000 EUR.

Ablauf des Verfahrens

Die Angebotsfrist endet am 05.10.2026 um 11:00 Uhr. Die Bindefrist endet am 04.12.2026. Die Kommunikation erfolgt elektronisch über die Vergabeplattform. Fehlende Unterlagen werden teilweise nachgefordert, soweit dies in Formblatt 216 vorgesehen ist. Ein geplanter Vergabeablauf sowie ein Bauzeitenplan sind als Anlagen beigefügt. Weitere Datumsangaben zum Zuschlag oder Leistungsbeginn sind den Unterlagen nicht zu entnehmen.

Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

Die Leistungsbeschreibung ist nach Fassadenabschnitten und Gerüsttypen klar gegliedert, was die Preisermittlung und spätere Abrechnung erleichtert und als Muster für ähnliche Hochbauvorhaben taugt. Der Einsatz pauschaler prozentualer Umlagen auf die Abrechnungssumme für Gemeinschaftseinrichtungen (Strom, Wasser, Müll, Container) ist ein erprobtes Modell bei Großbaustellen mit mehreren Gewerken und lässt sich auf vergleichbare Vorhaben übertragen.

Die Regelung zur Verjährungsfrist, die erst mit der Schlussabnahme beginnt, ist vergaberechtlich zulässig, schränkt aber Bieter ein und sollte in der Kalkulation entsprechend berücksichtigt werden. Die Pflicht zur Nutzung einer digitalen Mängelmanagement-Plattform (Plan Radar) ist ein zukunftsweisendes Element, das anderen Vergabestellen als Standard empfohlen werden kann. Das Verbot der Nutzung eines Nachbargrundstücks aufgrund einer einstweiligen Verfügung ist eine ungewöhnliche Rahmenbedingung, die explizit in die Unterlagen aufgenommen wurde und zeigt, wie wichtig eine genaue Beschreibung der Baustellenrandbedingungen für eine realistische Kalkulation ist.

Anforderungen an die Bieter

Bindefrist
60 Tage
So lange bleiben die Bieter an ihr Angebot gebunden.

Besondere Auflagen des Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Einordnung des Verfahrens

Offenes Verfahren

Beim offenen Verfahren fordert der Auftraggeber eine unbeschränkte Zahl von Unternehmen öffentlich zur Abgabe von Angeboten auf. Eine vorgeschaltete Eignungsprüfung gibt es nicht, Eignung und Angebot werden in einem Schritt eingereicht und geprüft.

Reichweite der Bekanntmachung

Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

Was sich übernehmen lässt

Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

Häufige Fragen zu diesem Verfahren

Wer schreibt "Gerüstbauarbeiten" aus?

LGH Leipziger Gewerbehof GmbH & Co. KG ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Leipzig.

Was wird ausgeschrieben?

Gegenstand der Ausschreibung sind Gerüstbauarbeiten für den 3. Bauabschnitt des Neubaus Innovationszentrum auf dem Gelände der ehemaligen Messehalle 12 in Leipzig. Das Gebäude hat vier Vollgeschosse und ein Untergeschoss mit einer Bruttogrundfläche von rund 18.000 m². Die Leistung umfasst im Wesentlichen Raumgerüste (rd. 2.097 m³), Fassadengerüste (rd. 165 m²), Systemgitterträger (3 Stück) und Gebrauchsüberlassung von Gitterelementen (96 StW) sowie zahlreiche weitere Gerüsttypen wie Schachtgerüste, fahrbare Gerüste, Schutzgerüste und Gerüstaufstockungen.

Wie läuft das Verfahren ab?

Die Angebotsfrist endet am 05.10.2026 um 11:00 Uhr. Die Bindefrist endet am 04.12.2026. Die Kommunikation erfolgt elektronisch über die Vergabeplattform. Fehlende Unterlagen werden teilweise nachgefordert, soweit dies in Formblatt 216 vorgesehen ist. Ein geplanter Vergabeablauf sowie ein Bauzeitenplan sind als Anlagen beigefügt. Weitere Datumsangaben zum Zuschlag oder Leistungsbeginn sind den Unterlagen nicht zu entnehmen.

Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

Gerüste sind entsprechend den Vorgaben des Leistungsverzeichnisses aufzustellen, vorzuhalten und abzubauen (Raumgerüste, Fassadengerüste, Schutzgerüste, Systemgitterträger u. a.) Der historische Stahlbau (Stützen-Binder-Stahlkonstruktion) ist vor jeglichen Beschädigungen zu schützen Anlieferungen sind über ein Onlineportal / eine App zu buchen; frei disponierte Anlieferung ist nicht möglich Bei nicht deutschsprachigen Arbeitnehmern muss ein weisungsbefugter deutschsprachiger Arbeitnehmer ununterbrochen anwesend sein Den Anordnungen und Hinweisen des SiGeKo ist uneingeschränkt Folge zu leisten; Empfangsbestätigung und Selbstauskunft zum Sicherheits- und Gesundheitsschutz sind spätestens 10 ...

Was gilt vertraglich?

Die Vergütung erfolgt auf Basis von Einheitspreisen gemäß Leistungsverzeichnis. Es wird die förmliche Abnahme vereinbart. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt 5 Jahre und beginnt erst mit der Schlussabnahme, auch wenn Teilabnahmen durchgeführt wurden. Der Auftragnehmer hat eine Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckung von 10 Mio. EUR für Personen- und sonstige Schäden zu unterhalten; für Umweltschäden beträgt die Mindestdeckung 3 Mio. EUR. Auf die Gesamt-Abrechnungssumme werden verschiedene pauschale Umlagen erhoben (u. a. für Baustrom, Bauwasser, Müllentsorgung, Versicherung). Eine Lohngleitklausel ist vorgesehen (Formblatt 224).

Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

Aus den Unterlagen haben wir 1 Eignungskriterium und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Nachweis einer Haftpflichtversicherung.

Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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