StartseiteVergabe-ArchivStahlbau Sichtschutzzaun
Offenes Verfahren

Stahlbau Sichtschutzzaun

Auftraggeber
LGH Leipziger Gewerbehof GmbH & Co. KG
Erfüllungsort
Leipzig
Art
Bauleistungen
Veröffentlicht
06.09.2026
Alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers
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Zeitplan

Veröffentlichung
06.09.2026
Angebotsfrist
siehe Unterlagen
Verfahren
Offenes Verfahren
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartOffenes Verfahren
KategorieBauleistungen
ErfüllungsortLeipzig
E-Mailinfo@lgh-leipzig.de Freischalten
Telefon0341-2597700 Freischalten
Websitehttps://www.evergabe.de/unterlagen/01a06d05-5ee6-4b80-9353-403da4f7726 Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 2 Eignungskriterien · 1 Zuschlagskriterium

Eignungskriterien
  • Nachweis der Eignung gemaess Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124)
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124)
  • Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckung von 10 Mio. EUR fuer Personen- und sonstige Schäden
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Nachweis Haftpflichtversicherung (Formblatt 216)
Zuschlagskriterien
  • Preis (Wertungssumme des Angebotes, ermittelt aus nachgerechneten Angebotssummen unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten)

Besonderheiten dieses Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Lose 1 Los

LOT-0000
Stahlbau Sichtschutzzaun
CPV
45262670, 39515400, 44115700

Vergabeunterlagen 25 Dateien · 18.5 MB

Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
PDF18.5 MB
25 Dateien im Paket: 11 Plan, 8 Formblatt, 3 Sonstige, 2 Leistungsverzeichnis, 1 Vertrag
Formblatt899 KB
Formblatt576 KB
Formblatt99 KB
Formblatt65 KB
Formblatt47 KB
Formblatt50 KB
Formblatt56 KB
Formblatt52 KB
Leistungsverzeichnis11.8 MB
Leistungsverzeichnis2.6 MB
Vertrag41 KB
Sonstige237 KB
Sonstige303 KB
Sonstige19 KB
Plan3.6 MB
Plan390 KB
Plan364 KB
Plan357 KB
Plan351 KB
Plan379 KB
Plan334 KB
Plan387 KB
Plan345 KB
Plan20 KB
Plan22 KB
Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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Leistungsumfang

Gegenstand ist die vollständige Lieferung und Montage eines Stahlbau-Sichtschutzzauns auf dem Technikgeschoss des Neubaus Innovationszentrum Messehalle 12 (3. Bauabschnitt) in der Puschstraße, 04103 Leipzig. Die Hauptkonstruktion umfasst 111 Stützenfüße, 74 Pfosten mit einer Höhe von 2370 mm, 505 m² Grundprofile, 30 m zusätzliche Querriegel sowie 420 m² Zaunbekleidung Typ B1 und 85 m² Zaunbekleidung Typ A2.

Ergänzend werden 2 Systemtüren (1200 x 2210 mm) und ein Seilsicherungssystem mit 226 m Länge eingebaut. Zu den vorbereitenden Leistungen gehören Baustelleneinrichtung, Werkplanung und Sicherungsmaßnahmen. Abschließend sind Dokumentation, Wartung und Regieleistungen zu erbringen. Der Ausführungsort befindet sich auf einem aktiven, beengten Baufeld mit weiteren parallel tätigen Gewerken.

Anforderungen an die Leistung

Vertrag und Vergütung

Der Vertrag wird auf Basis von Einheitspreisen gemäss VOB/A (Abschnitt 2, offenes Verfahren) geschlossen. Eine Lohngleitklausel ist vorgesehen und bei der Angebotswertung zu berücksichtigen. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt 5 Jahre ab Schlussabnahme. Es wird die förmliche Abnahme vereinbart. Der Auftragnehmer hat Umlagen fuer Gemeinschaftseinrichtungen (Summe rund 1,70 % der Abrechnungssumme netto) sowie 0,25 % fuer die Bauleistungsversicherung zu tragen; der Selbstbehalt je Schadensfall beträgt 1.000 EUR netto.

Vertragsstrafen bei Verstoß gegen das Verbot der Nutzung des Nachbargrundstücks sind in Hoehe des tatsächlichen Ordnungsgeldes (bis 50.000 EUR) vorgesehen.

Ablauf des Verfahrens

Die Angebotsfrist endet am 15. Oktober 2026 um 14:00 Uhr. Die Bindefrist endet am 11. Dezember 2026. Die Kommunikation erfolgt elektronisch über die Vergabeplattform. Fehlende Unterlagen werden nachgefordert. Ein geplanter Vergabeablauf und ein Bauzeitenplan sind den Unterlagen beigefügt, konkrete Daten zum Leistungsbeginn sind den vorliegenden Dokumenten nicht zu entnehmen.

Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

Die Leistungsbeschreibung ist klar nach Titeln und Ordnungszahlen strukturiert und erlaubt eine eindeutige Zuordnung von Positionen zu den Formblättern fuer die Einheitspreisaufgliederung. Die prozentual gestaffelten Umlagenregelungen fuer Gemeinschaftseinrichtungen (sanitäre Anlagen, Baustrom, Wasser, Muell, Kameradienst, Versicherung) sind ein übertragbares Modell fuer Großbaustellen mit mehreren parallel tätigen Gewerken.

Der Bonus fuer Werkstätten fuer Behinderte (15 % auf die Wertungssumme) ist vergaberechtlich zulässig und kann als Vorlage dienen. Die Regelung, dass die Mängelverjährungsfrist erst mit der Schlussabnahme beginnt, verdient bei eigenen Vergaben besondere Aufmerksamkeit, da sie von der Regelvermutung des VOB/B abweicht und klar kommuniziert werden muss. Die einstweilige Verfügung zugunsten des Nachbarn ist ein ungewöhnliches, aber konsequent dokumentiertes Risiko, das andere Vergabestellen bei vergleichbaren Baufeldsituationen als Muster fuer eigene Vertragsklauseln heranziehen können.

Anforderungen an die Bieter

Besondere Auflagen des Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Einordnung des Verfahrens

Offenes Verfahren

Beim offenen Verfahren fordert der Auftraggeber eine unbeschränkte Zahl von Unternehmen öffentlich zur Abgabe von Angeboten auf. Eine vorgeschaltete Eignungsprüfung gibt es nicht, Eignung und Angebot werden in einem Schritt eingereicht und geprüft.

Reichweite der Bekanntmachung

Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

Was sich übernehmen lässt

Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

Häufige Fragen zu diesem Verfahren

Wer schreibt "Stahlbau Sichtschutzzaun" aus?

LGH Leipziger Gewerbehof GmbH & Co. KG ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Leipzig.

Was wird ausgeschrieben?

Gegenstand ist die vollständige Lieferung und Montage eines Stahlbau-Sichtschutzzauns auf dem Technikgeschoss des Neubaus Innovationszentrum Messehalle 12 (3. Bauabschnitt) in der Puschstraße, 04103 Leipzig. Die Hauptkonstruktion umfasst 111 Stützenfüße, 74 Pfosten mit einer Höhe von 2370 mm, 505 m² Grundprofile, 30 m zusätzliche Querriegel sowie 420 m² Zaunbekleidung Typ B1 und 85 m² Zaunbekleidung Typ A2. Ergänzend werden 2 Systemtüren (1200 x 2210 mm) und ein Seilsicherungssystem mit 226 m Länge eingebaut. Zu den vorbereitenden Leistungen gehören Baustelleneinrichtung, Werkplanung und Sicherungsmaßnahmen. Abschließend sind Dokumentation, Wartung und Regieleistungen zu erbringen.

Wie läuft das Verfahren ab?

Die Angebotsfrist endet am 15. Oktober 2026 um 14:00 Uhr. Die Bindefrist endet am 11. Dezember 2026. Die Kommunikation erfolgt elektronisch über die Vergabeplattform. Fehlende Unterlagen werden nachgefordert. Ein geplanter Vergabeablauf und ein Bauzeitenplan sind den Unterlagen beigefügt, konkrete Daten zum Leistungsbeginn sind den vorliegenden Dokumenten nicht zu entnehmen.

Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

Aufgliederung der Einheitspreise (Formblatt 223) fuer die Positionen 02.01.0070, 02.01.0080, 02.01.0090 und 02.03.0010 ist mit dem Angebot einzureichen GAEB-Dateien sind mit dem Angebot einzureichen; Datenaustausch erfolgt nach GAEB-Schnittstelle DA XML Nachweis der Betriebshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckung 10 Mio. EUR fuer Personen- und Sachschäden ist zu führen Dokumentations- und Revisionsunterlagen sind spätestens 14 Tage vor Abnahme zu übergeben und Abnahmevoraussetzung Einweisung des Auftraggebers in errichtete Anlagen ist wesentlicher Leistungsumfang und Abnahmevoraussetzung Mängelwesen wird über die Plattform Plan Radar geführt; Mitwirkung des Auftragnehmers ist ...

Was gilt vertraglich?

Der Vertrag wird auf Basis von Einheitspreisen gemäss VOB/A (Abschnitt 2, offenes Verfahren) geschlossen. Eine Lohngleitklausel ist vorgesehen und bei der Angebotswertung zu berücksichtigen. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt 5 Jahre ab Schlussabnahme. Es wird die förmliche Abnahme vereinbart. Der Auftragnehmer hat Umlagen fuer Gemeinschaftseinrichtungen (Summe rund 1,70 % der Abrechnungssumme netto) sowie 0,25 % fuer die Bauleistungsversicherung zu tragen; der Selbstbehalt je Schadensfall beträgt 1.000 EUR netto. Vertragsstrafen bei Verstoß gegen das Verbot der Nutzung des Nachbargrundstücks sind in Hoehe des tatsächlichen Ordnungsgeldes (bis 50.000 EUR) vorgesehen.

Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

Aus den Unterlagen haben wir 2 Eignungskriterien und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Nachweis der Eignung gemaess Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124).

Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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