Ausgeschrieben wird die Sanierung und Ertüchtigung des Mischwasserpumpwerks Hiesfeld Süd in Dinslaken. Im Kern geht es um die Herstellung eines Ortbetonbauwerks für die Armaturentechnik, die Errichtung eines Betriebsgebäudes sowie die Verlegung von Druckrohrleitungen und Kabelleerrohren. Die Maßnahme umfasst ausschließlich Bauleistungen (Gewerk Bautechnik).
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | 46539 Dinslaken |
| Spindler.Martin@eglv.de Freischalten | |
| Telefon | +49 201104-2645 Freischalten |
| Website | www.vergabe.rib.de Freischalten |
| Bekanntmachung | 60 KB | |
| Leistungsverzeichnis | 148 KB | |
| Vertrag | 182 KB | |
| Sonstige | 64 KB | |
| Sonstige | 164 KB | |
| Sonstige | 559 KB | |
| Sonstige | 138 KB | |
| Sonstige | 1.6 MB | |
| Plan | 54 KB |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenDer Auftragnehmer soll das Mischwasserpumpwerk Hiesfeld Süd in Dinslaken sanieren und ertüchtigen. Kernleistung ist die Herstellung eines Ortbetonbauwerks zur Aufnahme der erforderlichen Armaturentechnik, einschließlich Spritzbetonverbau mit geprüfter Ausführungsstatik. Ferner ist ein Betriebsgebäude für Kompressor sowie Schalt- und Steuerungsanlagen zu errichten. Dazu kommen die Verlegung von Druckrohrleitungen für die Anbindung des Ortbetonbauwerks sowie die Verlegung von Kabelleerrohren für Maschinen- und Elektrotechnik.
Die Maßnahme befindet sich auf der Mittelinsel eines Kreisverkehrs in Dinslaken-Hiesfeld, der die Kirchstraße, Hügelstraße, Taubenstraße und Heistermannstraße verbindet. Die Erneuerung der Maschinentechnik im Pumpwerk ist einem separaten Gewerk (Maschinentechnik) vorbehalten und nicht Gegenstand dieser Ausschreibung. Die ausgeschriebenen Arbeiten sind Bauleistungen nach VOB.
Der Vertrag wird auf Basis der VOB/B und der Besonderen Vertragsbedingungen (BVB-B) des Lippeverbandes geschlossen. Die Vergütung erfolgt zu Einheits- und Pauschalpreisen, die als Netto-Festpreise vereinbart werden und bei Änderungen von Löhnen, Materialpreisen oder sonstigen Kalkulationsgrundlagen unverändert bleiben. Die Ausführungsfrist beträgt 114 Werktage ab Aufforderung zum Ausführungsbeginn; beide Fristen sind Vertragsfristen.
Bei Verzug fällt eine Vertragsstrafe von 0,05 % der Nettovergütung je Werktag an, begrenzt auf 5 % der Gesamtnettovergütung. Die Schlusszahlungsfrist ist auf 60 Tage verlängert. Für Mängelansprüche ist Sicherheit zu leisten; die Höhe ergibt sich aus den Zusätzlichen Vertragsbedingungen. Der AG schließt eine Bauleistungs- und/oder Montageversicherung ab; der AN hat dies bei der Kalkulation zu berücksichtigen.
Die Ausschreibung erfolgt als Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A. Angebote sind ausschließlich über die Online-Plattform www.vergabe.rib.de einzureichen. Die Angebotseröffnung findet am 06.10.2026 um 10:50 Uhr statt. Die Aufforderung zum Ausführungsbeginn soll voraussichtlich bis zum 03.11.2026 zugehen, woraufhin innerhalb von 12 Werktagen mit der Ausführung zu beginnen ist. Die Leistung ist innerhalb von 114 Werktagen nach Ausführungsbeginn abnahmereif fertigzustellen, was einem voraussichtlichen Fertigstellungstermin bis 23.04.2027 entspricht.
Die Zuschlags- und Bindefrist endet am 03.11.2026.
Die Leistungsbeschreibung ist strukturiert und arbeitet mit einem klaren Schnittstellenkonzept zwischen den Gewerken Bautechnik und Maschinentechnik, was für vergleichbare Pumpwerks- oder Infrastrukturmaßnahmen mit mehreren Gewerken als Vorbild taugt. Die Bonifikationsregelungen für Optimierungen und vorzeitige Fertigstellung sind ungewöhnlich und können als Anreizinstrument in anderen Verfahren erprobt werden, erfordern aber präzise Vereinbarungszeitpunkte.
Der Verweis auf Ausführungsstatiken und Prüfstatiker des AG schafft klare Verantwortungsgrenzen, die bei Hochbauten oder Ingenieurbauwerken regelmäßig sinnvoll zu definieren sind. Die Verlängerung der Schlusszahlungsfrist auf 60 Tage sollte immer mit einer Begründung in den Unterlagen verankert werden, da sie für den AN einen Nachteil darstellt. Die Einschränkung der Lagerflächen auf definierte Bereiche in einem Kreisverkehr ist ein gutes Beispiel für eine präzise Beschreibung besonderer örtlicher Bedingungen, die andere Vergabestellen bei beengten innerstädtischen Baumaßnahmen übernehmen sollten.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Lippeverband ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort 46539 Dinslaken.
Der Auftragnehmer soll das Mischwasserpumpwerk Hiesfeld Süd in Dinslaken sanieren und ertüchtigen. Kernleistung ist die Herstellung eines Ortbetonbauwerks zur Aufnahme der erforderlichen Armaturentechnik, einschließlich Spritzbetonverbau mit geprüfter Ausführungsstatik. Ferner ist ein Betriebsgebäude für Kompressor sowie Schalt- und Steuerungsanlagen zu errichten. Dazu kommen die Verlegung von Druckrohrleitungen für die Anbindung des Ortbetonbauwerks sowie die Verlegung von Kabelleerrohren für Maschinen- und Elektrotechnik. Die Maßnahme befindet sich auf der Mittelinsel eines Kreisverkehrs in Dinslaken-Hiesfeld, der die Kirchstraße, Hügelstraße, Taubenstraße und Heistermannstraße verbindet.
Die Angebotsfrist läuft bis zum 06.10.2026.
Die Ausschreibung erfolgt als Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A. Angebote sind ausschließlich über die Online-Plattform www.vergabe.rib.de einzureichen. Die Angebotseröffnung findet am 06.10.2026 um 10:50 Uhr statt. Die Aufforderung zum Ausführungsbeginn soll voraussichtlich bis zum 03.11.2026 zugehen, woraufhin innerhalb von 12 Werktagen mit der Ausführung zu beginnen ist. Die Leistung ist innerhalb von 114 Werktagen nach Ausführungsbeginn abnahmereif fertigzustellen, was einem voraussichtlichen Fertigstellungstermin bis 23.04.2027 entspricht. Die Zuschlags- und Bindefrist endet am 03.11.2026.
Ausführung als Ortbetonbauwerk entsprechend der vom AG bereitgestellten Ausführungsstatik einschließlich Schal- und Bewehrungsplänen Erstellung der vollständigen Ausführungsplanung inklusive geprüfter Statik für den Spritzbetonverbau durch den AN auf Basis der vorliegenden Entwurfsstatik Abstimmung der Bewehrungsabnahme mit dem Prüfstatiker des AG Einhaltung der im Baustelleneinrichtungsplan ausgewiesenen Flächen; keine Nutzung der Kreisverkehrsfahrbahn als Aufstell- oder Lagerfläche Freihalten der Flächen und Standorte gemäß Lageplan provisorische Schieber für das Gewerk Maschinentechnik Führen von Tagesberichten, Leistungsnachweisen und Lieferscheinen nach Formularen des AG
Der Vertrag wird auf Basis der VOB/B und der Besonderen Vertragsbedingungen (BVB-B) des Lippeverbandes geschlossen. Die Vergütung erfolgt zu Einheits- und Pauschalpreisen, die als Netto-Festpreise vereinbart werden und bei Änderungen von Löhnen, Materialpreisen oder sonstigen Kalkulationsgrundlagen unverändert bleiben. Die Ausführungsfrist beträgt 114 Werktage ab Aufforderung zum Ausführungsbeginn; beide Fristen sind Vertragsfristen. Bei Verzug fällt eine Vertragsstrafe von 0,05 % der Nettovergütung je Werktag an, begrenzt auf 5 % der Gesamtnettovergütung. Die Schlusszahlungsfrist ist auf 60 Tage verlängert.
Aus den Unterlagen haben wir 2 Eignungskriterien und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Präqualifikation oder Eigenerklärung zur Eignung.
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
Die vollständigen Vergabeunterlagen stehen Vergabe-Archiv Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos. Der Download läuft anschließend über Ihr Guthaben im Vergabe-Archiv, wie gewohnt.