StartseiteVergabe-Archiv26D610024_Polizeidirektion und Polizeirevier Leipzig
Offenes Verfahren

26D610024_Polizeidirektion und Polizeirevier Leipzig

Auftraggeber
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Zentrale, Zentralstelle Vergabe- und Vertragsmanagement
Erfüllungsort
Leipzig
Art
Dienstleistungen
Veröffentlicht
06.09.2026
Alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers
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Zeitplan

Veröffentlichung
06.09.2026
Angebotsfrist
siehe Unterlagen
Verfahren
Offenes Verfahren
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartOffenes Verfahren
KategorieDienstleistungen
ErfüllungsortLeipzig
E-Mailvergaben.ai@sib.smf.sachsen.de Freischalten
Telefon000 Freischalten
Websitehttps://www.sachsen-vergabe.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?fun Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 3 Eignungskriterien · 4 Zuschlagskriterien

Eignungskriterien
  • Referenzprojekte mit vergleichbaren Planungsleistungen; für A2 wird eine Referenz mit Baukosten über 10 Mio. Euro brutto (KG 300+400) bei Sanierung im Bestand gefordert
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Formblatt 901-AI EU, Referenzbogen 901/R-AI EU, Formblatt 922-AI EU, Formblatt 923-AI EU
  • Benennung des vorgesehenen Projektteams inkl. Projektleiter und Bauleiter mit fachlichem Lebenslauf und Nachweisen zur persönlichen Qualifikation
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Formblatt 921-AI EU, Formblatt 923-AI EU, Nachweise zur beruflichen Qualifikation des Projektleiters
Zuschlagskriterien
  • A1 Projektorganisation / Personaleinsatz (Teamvorstellung und Kapazitätsplanung)
    25,00
  • A2 Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung (Einarbeitungsplan und Detailtiefe Ausführungsplanung anhand Referenz)
    30,00
  • Eigenerklärung zu Art. 5k VO (EU) Nr. 833/2014 (Russlandsanktionen)
    Berufsausübung · Eigenerklärung Art. 5k VO(EU) Nr. 833/2014 (ausgefüllt und eingereicht mit dem Angebot)
  • A3 Projektmanagement (Kosten-/Termintreue und Qualitätssicherung anhand Referenz)
    20,00
  • A7 Honorarbestandteile / Preis
    25,00
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Besonderheiten dieses Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Lose 1 Los

LOT-0000
26D610024_Polizeidirektion und Polizeirevier Leipzig
CPV
71240000

Vergabeunterlagen 33 Dateien · 4.9 MB

Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
PDF4.9 MB
33 Dateien im Paket: 22 Sonstige, 4 Formblatt, 4 Vertrag, 2 Verfahrensunterlage, 1 Plan
Verfahrensunterlage175 KB
Verfahrensunterlage303 KB
Sonstige107 KB
Sonstige95 KB
Formblatt38 KB
Sonstige11 KB
Formblatt24 KB
Vertrag160 KB
Vertrag181 KB
Vertrag135 KB
Vertrag117 KB
Sonstige175 KB
Sonstige212 KB
Sonstige148 KB
Sonstige127 KB
Sonstige181 KB
Sonstige685 KB
Sonstige84 KB
Sonstige55 KB
Sonstige183 KB
Sonstige22 KB
Sonstige64 KB
Sonstige107 KB
Sonstige252 KB
Sonstige469 KB
Sonstige131 KB
Sonstige129 KB
Sonstige39 KB
Sonstige32 KB
Formblatt19 KB
Sonstige462 KB
Formblatt456 KB
Plan123 KB
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Leistungsumfang

Gegenstand ist die Fachplanung Gebäude (Objektplanung nach HOAI) für die Neuunterbringung der Polizeidirektion und des Polizeireviers Zentrum Leipzig im Rahmen der Maßnahme 0603845E1701. Die Leistung beginnt mit der Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung), da vorgelagerte Planungsphasen bereits abgeschlossen sind. Die Maßnahme ist eine Sanierung im Bestand und umfasst gestalterisch und technisch anspruchsvolle Bereiche sowie Denkmalschutzaspekte und den Einsatz unter laufendem Dienstbetrieb.

Neben den Grundleistungen sind besondere Leistungen sowie Zeithonorar (Stundensätze) anzubieten. Der Auftragnehmer arbeitet unter Auftraggeberschaft des Freistaats Sachsen, vertreten durch das SIB Niederlassung Leipzig I, Schongauerstr. 7, 04328 Leipzig. Angaben zu Gesamtbaukosten oder konkretem Flächenprogramm sind den vorliegenden Unterlagen nicht zu entnehmen.

Anforderungen an die Leistung

Vertrag und Vergütung

Die Vergütung richtet sich nach der HOAI; anzubieten sind Honorarsatz, Umbauzuschlag, Instandsetzungszuschlag, besondere Leistungen, Stundensätze und Nebenkosten. Ein Generalplanerzuschlag ist ebenfalls anzubieten. Preisangaben sind ohne Umsatzsteuer in Euro mit höchstens zwei Nachkommastellen zu machen. Preisnachlässe sind nur an der dafür vorgesehenen Stelle im Formblatt Honorarangebot zulässig.

Änderungen an den vorgegebenen Vertragstexten sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss. Nach Beauftragung ist eine förmliche Verpflichtungserklärung nach dem Verpflichtungsgesetz abzuschließen. Konkrete Angaben zu Vertragslaufzeit, Verlängerungsoptionen oder Vertragsstrafen sind den vorliegenden Unterlagen nicht zu entnehmen.

Ablauf des Verfahrens

Die Angebotsfrist endet am 06.10.2026 um 10:00 Uhr; Angebote sind ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform einzureichen. Die Bindefrist endet am 16.11.2026. Rückfragen können als Nachricht über das Bietercockpit der Vergabeplattform eingereicht werden und werden anonymisiert allen Beteiligten als Rückfragenprotokoll zur Verfügung gestellt. Das Verfahren wird als offenes Verfahren nach VgV durchgeführt.

Nach der Information gemäß § 134 GWB wird der Bieter aufgefordert, die original unterschriebene Vertragsurkunde in zweifacher Ausfertigung per Post einzureichen; der elektronische Zuschlag erfolgt nach Ablauf der Wartefrist.

Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

Die Verfahrensstruktur mit textlichen Darstellungen zu qualitativen Zuschlagskriterien und zwingender Einreichung beim Angebot ist gut geeignet, um bei Planungsleistungen eine inhaltliche Auseinandersetzung der Bieter mit der Aufgabe sicherzustellen; der explizite Ausschluss bei fehlenden Ausführungen schafft klare Rechtsfolgen. Die Wichtung von Preis (25 %) und Qualität (75 %) ist für komplexe Baumaßnahmen mit besonderen Anforderungen wie Denkmalschutz und laufendem Betrieb sachgerecht und übertragbar.

Der Einstieg ab Leistungsphase 5 ist eine vergaberechtlich beachtliche Besonderheit, die in der Bekanntmachung und in der Aufgabenstellung klar kommuniziert und als Zuschlagskriterium (Einarbeitungsplan) operationalisiert wird - ein Vorgehen, das andere Vergabestellen bei vergleichbaren Anschlussbeauftragungen übernehmen können. Der Schwellenwert von 300 Wertungspunkten als Untergrenze für wirtschaftliche Angebote sollte bei Übernahme in eigene Verfahren sorgfältig kalibriert und begründet werden, da er im Streitfall rechtfertigungspflichtig ist.

Die fehlenden Kontaktdaten der Vergabestelle in den vorliegenden Unterlagen (E-Mail, Telefon) sind für Bieter unbefriedigend; andere Auftraggeber sollten sicherstellen, dass diese Angaben in allen Verfahrensunterlagen konsistent enthalten sind.

Anforderungen an die Bieter

Bindefrist
41 Tage
So lange bleiben die Bieter an ihr Angebot gebunden.

Besondere Auflagen des Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Einordnung des Verfahrens

Offenes Verfahren

Beim offenen Verfahren fordert der Auftraggeber eine unbeschränkte Zahl von Unternehmen öffentlich zur Abgabe von Angeboten auf. Eine vorgeschaltete Eignungsprüfung gibt es nicht, Eignung und Angebot werden in einem Schritt eingereicht und geprüft.

Reichweite der Bekanntmachung

Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

Was sich übernehmen lässt

Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

Häufige Fragen zu diesem Verfahren

Wer schreibt "26D610024_Polizeidirektion und Polizeirevier Leipzig" aus?

Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Zentrale, Zentralstelle Vergabe- und Vertragsmanagement ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Leipzig.

Was wird ausgeschrieben?

Gegenstand ist die Fachplanung Gebäude (Objektplanung nach HOAI) für die Neuunterbringung der Polizeidirektion und des Polizeireviers Zentrum Leipzig im Rahmen der Maßnahme 0603845E1701. Die Leistung beginnt mit der Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung), da vorgelagerte Planungsphasen bereits abgeschlossen sind. Die Maßnahme ist eine Sanierung im Bestand und umfasst gestalterisch und technisch anspruchsvolle Bereiche sowie Denkmalschutzaspekte und den Einsatz unter laufendem Dienstbetrieb. Neben den Grundleistungen sind besondere Leistungen sowie Zeithonorar (Stundensätze) anzubieten.

Wie läuft das Verfahren ab?

Die Angebotsfrist endet am 06.10.2026 um 10:00 Uhr; Angebote sind ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform einzureichen. Die Bindefrist endet am 16.11.2026. Rückfragen können als Nachricht über das Bietercockpit der Vergabeplattform eingereicht werden und werden anonymisiert allen Beteiligten als Rückfragenprotokoll zur Verfügung gestellt. Das Verfahren wird als offenes Verfahren nach VgV durchgeführt. Nach der Information gemäß § 134 GWB wird der Bieter aufgefordert, die original unterschriebene Vertragsurkunde in zweifacher Ausfertigung per Post einzureichen; der elektronische Zuschlag erfolgt nach Ablauf der Wartefrist.

Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

Das Projektteam muss für den Planungs- und Bauablauf mit Kapazitätsplanung vorgestellt werden, einschließlich Regelungen zur Kontinuität bei Personalausfall Für den Projektleiter und den Bauleiter sind fachliche Lebensläufe und Qualifikationsnachweise einzureichen Der Bieter muss einen konkreten Einarbeitungsplan mit Terminen für den Einstieg in die Leistungsphase 5 vorlegen Anhand mindestens einer Referenz mit Baukosten über 10 Mio.

Was gilt vertraglich?

Die Vergütung richtet sich nach der HOAI; anzubieten sind Honorarsatz, Umbauzuschlag, Instandsetzungszuschlag, besondere Leistungen, Stundensätze und Nebenkosten. Ein Generalplanerzuschlag ist ebenfalls anzubieten. Preisangaben sind ohne Umsatzsteuer in Euro mit höchstens zwei Nachkommastellen zu machen. Preisnachlässe sind nur an der dafür vorgesehenen Stelle im Formblatt Honorarangebot zulässig. Änderungen an den vorgegebenen Vertragstexten sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss. Nach Beauftragung ist eine förmliche Verpflichtungserklärung nach dem Verpflichtungsgesetz abzuschließen.

Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

Aus den Unterlagen haben wir 3 Eignungskriterien und 4 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Referenzprojekte mit vergleichbaren Planungsleistungen; für A2 wird eine Referenz mit Baukosten über 10 Mio. Euro brutto (KG 300+400) bei Sanierung im Bestand gefordert.

Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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