Die Stadt Fürth vergibt eine Dienstleistungskonzession für den gastronomischen Betrieb des Neuen Rundfunkmuseums Fürth – Haus des Hörens. Gegenstand ist der Cafébetrieb inklusive Außencafé sowie das Catering für Veranstaltungen auf Basis einer umsatzbezogenen Pacht. Die Konzession umfasst das weitgehend exklusive Recht und die Verpflichtung zur gastronomischen Bewirtschaftung ab voraussichtlich Mitte 2027.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | 90768 Fuerth |
| vergabestelle@fuerth.de Freischalten | |
| Telefon | +49 911 974-3132 Freischalten |
| Website | https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/p Freischalten |
| Bekanntmachung | 55 KB | |
| Verfahrensunterlage | 44 KB | |
| Sonstige | 181 KB | |
| Formblatt | 173 KB | |
| Vertrag | 521 KB | |
| Sonstige | 207 KB | |
| Sonstige | 173 KB | |
| Sonstige | 143 KB | |
| Sonstige | 1.4 MB | |
| Sonstige | 1.2 MB | |
| Sonstige | 15 KB | |
| Sonstige | 761 KB | |
| Plan | 95 KB |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenDer Konzessionsnehmer betreibt das Café einschließlich Außencafé des Neuen Rundfunkmuseums Fürth – Haus des Hörens in der Kurgartenstraße 37a, 90762 Fürth. Die Gesamtfläche umfasst rund 238 Quadratmeter, darunter ein Café mit Theke (ca. 46 m²), ein Außencafé (81 m²), eine Bistroküche (ca. 14 m²), einen großen Seminarraum/Veranstaltungssaal (ca. 59 m²) sowie Lagerflächen. Das kulinarische Angebot soll kleinere frische Speisen wie Suppen, Bowls, Sandwiches und Salate, Kuchen sowie Kalt- und Heißgetränke umfassen, darunter stets ein vegetarisches Angebot.
Zusätzlich übernimmt der Konzessionsnehmer das Catering für Eigenveranstaltungen des Museums sowie für private und gewerbliche Veranstaltungen, die im Haus stattfinden. Der Betreiber erwartet ab Neueröffnung rund 30.000 Besucher pro Jahr; hinzu kommt das Potenzial aus dem angrenzenden Unternehmenspark mit rund 2.000 dort tätigen Personen. Die Vertragslaufzeit beträgt voraussichtlich fünf Jahre ab Betriebsaufnahme (geplant ab 01.09.2027) mit Option auf Verlängerung bis 30.06.2032.
Die Vertragslaufzeit beträgt fünf Jahre ab voraussichtlich 01.09.2027 bis 30.06.2032 mit Option auf Verlängerung. Das Vergütungsmodell kombiniert eine Festpacht von 200 Euro netto pro Monat mit einer umsatzbasierten Nettoumsatzbeteiligung: bis 5.000 Euro Monatsumsatz keine zusätzliche Umsatzpacht, darüber mindestens 7 % auf den übersteigenden Umsatz; die genaue Höhe ist Zuschlagskriterium.
Der Konzessionsnehmer trägt alle Betriebs- und Nebenkosten der genutzten Flächen einschließlich Strom; Wasserkosten werden nach Verbrauch weiterberechnet. Eine Kaution von 10.000 Euro oder gleichwertige Bürgschaft ist zu stellen. Service Level Agreements werden Vertragsbestandteil und regeln unter anderem Reaktionszeiten (Angebote binnen 3 Werktagen), Beschwerdemanagement (Stellungnahme binnen 2 Werktagen), quartalsweise Jourfixes sowie Qualitätsstandards.
Bei schwerwiegenden wiederholten Verstößen droht die außerordentliche Kündigung.
Das Verfahren ist eine öffentliche Ausschreibung ohne festgelegte Vergabeordnung (Konzessionsvergabe nach KonzVgV). Nach Eingang der Erstangebote werden voraussichtlich im Oktober 2026 persönliche Gespräche mit den drei nach den Zuschlagskriterien besten Bietern zur weiteren Aufklärung geführt. Es besteht der Vorbehalt, den Zuschlag bereits auf das Erstangebot zu erteilen, ohne über die Angebote zu verhandeln.
Die Leistung soll voraussichtlich am 01.07.2027 beginnen, spätestens zur Museumseröffnung am 01.09.2027. Konkrete Angebots- oder Teilnahmefristen sowie Bindefristen sind den vorliegenden Unterlagen nicht zu entnehmen.
Die Kombination aus Festpacht und umsatzabhängiger Staffelprovision als Vergütungsmodell ist für Kultureinrichtungen mit schwankenden Besucherzahlen gut geeignet und übertragbar. Die Einbeziehung der Betriebskonzepte als verbindlichen Vertragsbestandteil schafft Rechtssicherheit, birgt aber das Risiko späterer Auslegungsstreitigkeiten, wenn die Konzepte sehr allgemein gehalten sind.
Die Zuschlagskriterien sind inhaltlich ausgewogen und berücksichtigen neben dem Preis auch Qualität, Nachhaltigkeit und Inklusion, was als Modell für vergleichbare Kulturkonzessionen dienen kann. Der Vorbehalt, bereits auf das Erstangebot zuzuschlagen, sollte in der Bekanntmachung klar kommuniziert werden, um Bieterschutzfragen zu vermeiden. Die Mindestprovision von 7 % als Schwellenwert mit linearer Interpolation darüber ist ein transparentes und nachvollziehbares Bewertungsmodell für den Preisteil.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Stadt Fuerth - Rf. V - Zentrale Vergabestelle ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort 90768 Fuerth.
Der Konzessionsnehmer betreibt das Café einschließlich Außencafé des Neuen Rundfunkmuseums Fürth – Haus des Hörens in der Kurgartenstraße 37a, 90762 Fürth. Die Gesamtfläche umfasst rund 238 Quadratmeter, darunter ein Café mit Theke (ca. 46 m²), ein Außencafé (81 m²), eine Bistroküche (ca. 14 m²), einen großen Seminarraum/Veranstaltungssaal (ca. 59 m²) sowie Lagerflächen. Das kulinarische Angebot soll kleinere frische Speisen wie Suppen, Bowls, Sandwiches und Salate, Kuchen sowie Kalt- und Heißgetränke umfassen, darunter stets ein vegetarisches Angebot.
Die Angebotsfrist läuft bis zum 13.10.2026.
Das Verfahren ist eine öffentliche Ausschreibung ohne festgelegte Vergabeordnung (Konzessionsvergabe nach KonzVgV). Nach Eingang der Erstangebote werden voraussichtlich im Oktober 2026 persönliche Gespräche mit den drei nach den Zuschlagskriterien besten Bietern zur weiteren Aufklärung geführt. Es besteht der Vorbehalt, den Zuschlag bereits auf das Erstangebot zu erteilen, ohne über die Angebote zu verhandeln. Die Leistung soll voraussichtlich am 01.07.2027 beginnen, spätestens zur Museumseröffnung am 01.09.2027. Konkrete Angebots- oder Teilnahmefristen sowie Bindefristen sind den vorliegenden Unterlagen nicht zu entnehmen.
Das Café muss an mindestens fünf Tagen pro Woche (Dienstag bis Sonntag) von 10 bis 19 Uhr geöffnet sein, zuzüglich Veranstaltungszeiten. Alle Speisen sind frisch zuzubereiten mit möglichst geringen Convenience-Graden; stets ein vegetarisches Angebot. Mindestens ein alkoholfreies Getränk muss günstiger angeboten werden als alkoholische Getränke. Verwendung regionaler und wenn möglich fair gehandelter Produkte. Das Catering für Veranstaltungen ist grundsätzlich selbst durchzuführen; Unterbeauftragung nur mit schriftlicher Zustimmung des Betreibers. Führungspersonal muss eine abgeschlossene gastronomische Ausbildung und mindestens drei Jahre Berufserfahrung nachweisen.
Die Vertragslaufzeit beträgt fünf Jahre ab voraussichtlich 01.09.2027 bis 30.06.2032 mit Option auf Verlängerung. Das Vergütungsmodell kombiniert eine Festpacht von 200 Euro netto pro Monat mit einer umsatzbasierten Nettoumsatzbeteiligung: bis 5.000 Euro Monatsumsatz keine zusätzliche Umsatzpacht, darüber mindestens 7 % auf den übersteigenden Umsatz; die genaue Höhe ist Zuschlagskriterium. Der Konzessionsnehmer trägt alle Betriebs- und Nebenkosten der genutzten Flächen einschließlich Strom; Wasserkosten werden nach Verbrauch weiterberechnet. Eine Kaution von 10.000 Euro oder gleichwertige Bürgschaft ist zu stellen.
Aus den Unterlagen haben wir 8 Eignungskriterien und 5 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Eintragung in das Berufsregister (Handelsregister) des Sitzes oder Wohnsitzes.
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
Die vollständigen Vergabeunterlagen stehen Vergabe-Archiv Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos. Der Download läuft anschließend über Ihr Guthaben im Vergabe-Archiv, wie gewohnt.