Die Stadt Fürth beschafft Aluminiumchloridlösung mit einem Aluminiumwirkstoffanteil von ca. 6 % zur Dosierung in der biologischen Reinigungsstufe der Hauptkläranlage Fürth. Die Lösung wird in Tankzügen in Teillieferungen von je ca. 24 t angeliefert. Die Jahresmenge beträgt bis zu 240 t.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | 90765 Fuerth |
| vergabestelle@fuerth.de Freischalten | |
| Telefon | +49 911 974-3131 Freischalten |
| Website | www.vergabe.bayern.de Freischalten |
| Bekanntmachung | 144 KB | |
| Formblatt | 174 KB | |
| Leistungsverzeichnis | 148 KB | |
| Vertrag | 99 KB | |
| Sonstige | 15 KB | |
| Sonstige | 839 KB |
Nutzen Sie dieses und über 100.000 weitere Vergabeunterlagen als Orientierung: vergleichbare Leistungsverzeichnisse finden, Kriterien recherchieren und mit unseren KI-Generator-LVs und -LB in Minuten erstellen. Alles in unserem Vergabe-Archiv.
Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenBeschafft wird Aluminiumchloridlösung mit einem Aluminiumwirkstoffanteil von ca. 6 % (Al3+) zur Dosierung in der biologischen Reinigungsstufe der Hauptkläranlage Fürth (Erlanger Str. 105, 90765 Fürth). Die Lösung wird zur Unterdrückung fadenbildender Bakterien im Ablauf der Belebungsbecken eingesetzt. Die maximale Jahresmenge beträgt 240 Tonnen, die in Teillieferungen von je ca.
24 Tonnen per Tankzug angeliefert werden. Die Lieferung muss innerhalb von maximal fünf Werktagen nach telefonischem Abruf werktags zwischen 7:00 und 14:00 Uhr erfolgen; in dringenden Fällen innerhalb von zwei Tagen. Der Auftragnehmer befüllt vor Ort einen vorhandenen PE-HD-Lagerbehälter (35 m3) mit elektrischer Oberflächenbeheizung und Auffangwanne. Die Laufzeit der Leistungserbringung ist mit 01.12.2026 bis 31.05.2027 angegeben.
Es wird eine Rahmenvereinbarung mit nur einem Auftragnehmer geschlossen. Die Laufzeit der Leistungserbringung ist auf den Zeitraum 01.12.2026 bis 31.05.2027 festgelegt. Das Auftragsvolumen ist auf ca. 80.000 EUR für die Vertragslaufzeit geschätzt, wobei ausdrücklich festgehalten wird, dass dieses geschätzte Volumen nicht verbindlich ist und höher oder geringer ausfallen kann. Die Vergütung erfolgt auf Basis von Einheitspreisen je Tonne gelieferter Aluminiumchloridlösung.
Bei Unterschreitung des Wirksubstanzgehaltes um mehr als 5 % ist der Auftragnehmer zur Gutschrift verpflichtet. Der Auftraggeber ist bei wiederholter Nichteinhaltung der Qualitätsvorgaben sowie bei Feststoffproblemen (Versulzen, Auskristallisieren) berechtigt, ohne weitere Begründung von der Abnahmeverpflichtung zurückzutreten. Zahlungsbedingungen richten sich nach VOL/B.
Die Bekanntmachung wurde am 08.09.2026 versandt. Die Angebotsfrist endet am 01.10.2026 um 09:00 Uhr. Die Bindefrist endet am 02.11.2026. Die geplante Leistungserbringung beginnt am 01.12.2026. Ein gesonderter Termin für Bieterfragen oder eine Angebotsöffnung ist in den Unterlagen nicht genannt. Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform www.vergabe.bayern.de bereitgestellt.
Die Leistungsbeschreibung ist klar strukturiert und kombiniert eine kurze technische Einführung mit präzisen Vertragsauflagen in den Weiteren Besonderen Vertragsbedingungen, was gut übertragbar ist. Die Einbeziehung konkreter Schadstoffgrenzwerte aus der DWA-A 202 als Vertragsbedingung schafft Rechtssicherheit und ist für vergleichbare Fällmittelbeschaffungen unmittelbar nutzbar.
Das Preisblatt mit zwingend auszufüllenden Produktparametern (pH, Viskosität, Stockpunkt) ist eine effektive Methode, Bieter zu einer verbindlichen Produktdeklaration zu verpflichten und spätere Lieferabweichungen zu sanktionieren. Die Kombinationsregelung aus Routinelieferfrist (5 Werktage) und Dringlichkeitsfrist (2 Tage) ist praktisch und für ähnliche Chemikalienbeschaffungen empfehlenswert.
Die Klausel zum Rücktrittsrecht bei Qualitätswiederholung und bei Feststoffproblemen schützt den Auftraggeber wirksam, sollte aber in anderen Verfahren hinsichtlich der Nachweispflicht konkretisiert werden.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Stadt Fuerth - Rf. V - Zentrale Vergabestelle ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort 90765 Fuerth.
Beschafft wird Aluminiumchloridlösung mit einem Aluminiumwirkstoffanteil von ca. 6 % (Al3+) zur Dosierung in der biologischen Reinigungsstufe der Hauptkläranlage Fürth (Erlanger Str. 105, 90765 Fürth). Die Lösung wird zur Unterdrückung fadenbildender Bakterien im Ablauf der Belebungsbecken eingesetzt. Die maximale Jahresmenge beträgt 240 Tonnen, die in Teillieferungen von je ca. 24 Tonnen per Tankzug angeliefert werden. Die Lieferung muss innerhalb von maximal fünf Werktagen nach telefonischem Abruf werktags zwischen 7:00 und 14:00 Uhr erfolgen; in dringenden Fällen innerhalb von zwei Tagen.
Die Angebotsfrist läuft bis zum 01.10.2026.
Die Bekanntmachung wurde am 08.09.2026 versandt. Die Angebotsfrist endet am 01.10.2026 um 09:00 Uhr. Die Bindefrist endet am 02.11.2026. Die geplante Leistungserbringung beginnt am 01.12.2026. Ein gesonderter Termin für Bieterfragen oder eine Angebotsöffnung ist in den Unterlagen nicht genannt. Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform www.vergabe.bayern.de bereitgestellt.
Die Aluminiumchloridlösung muss einen Wirkstoffanteil Al von ca. 6 % aufweisen und für vorhandene PE-HD-Behälter und HDPE-Dosierleitungen geeignet sein. Die Anlieferungstemperatur des Produktes darf +40 °C nicht überschreiten. Das Produkt muss über mindestens drei Monate lagerfähig, feststofffrei, pumpfähig und kristallisationsstabil sein. Schadstoffgrenzwerte nach DWA-A 202 sind einzuhalten: u. a. Blei <15, Cadmium <0,2, Chrom <15, Kupfer <15, Nickel <20, Quecksilber <0,15, Zink <50, AOX <5 (jeweils mg/mol WSME). Bei jeder Lieferung sind Lieferschein und Wiegekarte einer amtlich geeichten Waage beizubringen sowie Rückstellproben zu übergeben.
Es wird eine Rahmenvereinbarung mit nur einem Auftragnehmer geschlossen. Die Laufzeit der Leistungserbringung ist auf den Zeitraum 01.12.2026 bis 31.05.2027 festgelegt. Das Auftragsvolumen ist auf ca. 80.000 EUR für die Vertragslaufzeit geschätzt, wobei ausdrücklich festgehalten wird, dass dieses geschätzte Volumen nicht verbindlich ist und höher oder geringer ausfallen kann. Die Vergütung erfolgt auf Basis von Einheitspreisen je Tonne gelieferter Aluminiumchloridlösung. Bei Unterschreitung des Wirksubstanzgehaltes um mehr als 5 % ist der Auftragnehmer zur Gutschrift verpflichtet.
Aus den Unterlagen haben wir 6 Eignungskriterien und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Umsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er mit der zu vergebenden Leistung vergleichbare Leistungen betrifft.
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
Die vollständigen Vergabeunterlagen stehen Vergabe-Archiv Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos. Der Download läuft anschließend über Ihr Guthaben im Vergabe-Archiv, wie gewohnt.