Ersatzneubau der Talbrücke Helfe in Hagen (Helfer Straße) als Balkenbrücke aus Spannbeton. Der Auftrag umfasst den Rückbau des bestehenden Bauwerks sowie den vollständigen Neubau einschließlich aller Nebenleistungen. Auftraggeber ist der Wirtschaftsbetrieb Hagen AöR.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | 58099 Hagen |
| Website | https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter Freischalten |
| Verfahrensunterlage | 21 KB | |
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| Sonstige | 58 KB | |
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| Sonstige | 5.3 MB | |
| Sonstige | 1.7 MB | |
| Sonstige | 15 KB | |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenDer Auftragnehmer soll die bestehende Talbrücke Helfe an der Helfer Straße in Hagen (58099) abreißen und durch einen Ersatzneubau ersetzen. Das neue Bauwerk wird als Balkenbrücke aus Spannbeton (Spannbeton-Fertigträger) ausgeführt. Für den Einbau der Fertigträger ist ein Mobilkran einzusetzen, der hinter dem Widerlager auf der Helfer Straße aufgestellt wird. Es ist ein temporäres Schotterbett für das Befahren des Bereichs unter der Brücke herzustellen.
Die Helfer Straße ist im Bereich der Brücke vollständig zu sperren, wobei Gehwege möglichst offen zu halten sind. Der Kuhlbach ist durch stählerne Platten gegen herabfallende Materialien und Geräteüberfahrten zu schützen. Bauzeitenplan und Bauzaun sind entsprechend der vorgegebenen Baustelleneinrichtungsfläche zu planen. Die Ausführungszeit ist auf ein Jahr (28.11.2026 bis 28.11.2027) begrenzt.
Artenschutzrechtliche Anforderungen nach § 44 BNatSchG sind bei der Baudurchführung zu beachten.
Der Vertrag wird auf Basis von Einheitspreisen abgeschlossen. Die Ausführungsfrist ist fest vorgegeben (28.11.2026 bis 28.11.2027). Es gelten die Besonderen Vertragsbedingungen zur Tariftreue und zu Mindestarbeitsbedingungen nach dem TVgG NRW, einschließlich eines Kündigungsrechts aus wichtigem Grund bei Verstößen gegen die Tariftreue- und Mindestlohnpflichten. Bei Verstößen ist eine Vertragsstrafe von 1 % bis zu 5 % des Auftragswertes vereinbart.
Die Preise sind als Nettopreise anzugeben, die Umsatzsteuer ist gesondert auszuweisen. Vorbehalte und Änderungen an den Vertragsunterlagen sind unzulässig. Nachunternehmereinsatz bedarf der schriftlichen Zustimmung des Auftraggebers.
Die Vergabeunterlagen wurden am 17.09.2026 versandt. Die Frist für zusätzliche Informationen endet am 13.10.2026. Die Angebotsfrist endet am 19.10.2026 um 10:00 Uhr; zum gleichen Zeitpunkt findet der Eröffnungstermin statt. Die Bindefrist endet am 18.11.2026. Als Ausführungsbeginn ist der 28.11.2026 vorgesehen, Ausführungsende ist der 28.11.2027. Angebote sind ausschließlich elektronisch über den Vergabemarktplatz Metropole Ruhr (evergabe.nrw.de) einzureichen.
Das Verfahren zeigt eine gut strukturierte Kombination aus Hauptangebot und Nebenangebot: Die Zulassung von Nebenangeboten ist auf klar definierte Bereiche beschränkt und mit einer technischen Mindestanforderung (Stützweite) versehen, was spätere Wertungsprobleme reduziert. Die Bewertung von Nebenangeboten über die Lebenszykluskosten (Wartungs- und Unterhaltungskosten über die Nutzungsdauer) ist ein übertragbares Instrument für vergleichbare Ingenieurbauwerke.
Die Nachweisanforderungen sind sauber in 'mit Angebot' und 'auf gesondertes Verlangen' getrennt, was den Verfahrensaufwand begrenzt. Der fest vorgegebene Bauzeitenplan als Pflichtanlage zum Angebot ist für Brückenbaumaßnahmen mit engen Sperrungen sinnvoll und bei ähnlichen Vorhaben zu empfehlen. Die frühzeitige Einbindung eines artenschutzrechtlichen Fachbeitrags (Stufe I ASP) und eines Baugrundgutachtens in die Vergabeunterlagen senkt das Risiko für Nachträge und gibt Bietern eine solide Kalkulationsgrundlage.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Stadt Hagen ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort 58099 Hagen.
Der Auftragnehmer soll die bestehende Talbrücke Helfe an der Helfer Straße in Hagen (58099) abreißen und durch einen Ersatzneubau ersetzen. Das neue Bauwerk wird als Balkenbrücke aus Spannbeton (Spannbeton-Fertigträger) ausgeführt. Für den Einbau der Fertigträger ist ein Mobilkran einzusetzen, der hinter dem Widerlager auf der Helfer Straße aufgestellt wird. Es ist ein temporäres Schotterbett für das Befahren des Bereichs unter der Brücke herzustellen. Die Helfer Straße ist im Bereich der Brücke vollständig zu sperren, wobei Gehwege möglichst offen zu halten sind. Der Kuhlbach ist durch stählerne Platten gegen herabfallende Materialien und Geräteüberfahrten zu schützen.
Die Angebotsfrist läuft bis zum 19.10.2026.
Die Vergabeunterlagen wurden am 17.09.2026 versandt. Die Frist für zusätzliche Informationen endet am 13.10.2026. Die Angebotsfrist endet am 19.10.2026 um 10:00 Uhr; zum gleichen Zeitpunkt findet der Eröffnungstermin statt. Die Bindefrist endet am 18.11.2026. Als Ausführungsbeginn ist der 28.11.2026 vorgesehen, Ausführungsende ist der 28.11.2027. Angebote sind ausschließlich elektronisch über den Vergabemarktplatz Metropole Ruhr (evergabe.nrw.de) einzureichen.
Das Bauwerk ist als Balkenbrücke aus Spannbeton (Spannbeton-Fertigträger) auszuführen Bei Nebenangeboten ist eine Mindeststützweite von 22,00 m einzuhalten Nebenangebote dürfen nicht die Bereiche Straßenbauarbeiten, Straßenverlauf, Kappen, Geländer und Fahrbahn betreffen Mit dem Angebot ist ein Bauzeitenplan einzureichen Einzelpreise sind zwingend anzugeben; bei Abweichung vom Leitprodukt ist die Alternative anzugeben Der Kuhlbach ist durch stählerne Platten gegen herabfallendes Material und Geräteüberfahrten zu schützen (Pos. 1.4.30)
Der Vertrag wird auf Basis von Einheitspreisen abgeschlossen. Die Ausführungsfrist ist fest vorgegeben (28.11.2026 bis 28.11.2027). Es gelten die Besonderen Vertragsbedingungen zur Tariftreue und zu Mindestarbeitsbedingungen nach dem TVgG NRW, einschließlich eines Kündigungsrechts aus wichtigem Grund bei Verstößen gegen die Tariftreue- und Mindestlohnpflichten. Bei Verstößen ist eine Vertragsstrafe von 1 % bis zu 5 % des Auftragswertes vereinbart. Die Preise sind als Nettopreise anzugeben, die Umsatzsteuer ist gesondert auszuweisen. Vorbehalte und Änderungen an den Vertragsunterlagen sind unzulässig. Nachunternehmereinsatz bedarf der schriftlichen Zustimmung des Auftraggebers.
Aus den Unterlagen haben wir 11 Eignungskriterien und 2 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Mitgliedschaft in der für die angebotene Leistung zuständigen Berufskammer (z. B. Ingenieurkammer, Architektenkammer, Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer).
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
Die vollständigen Vergabeunterlagen stehen Vergabe-Archiv Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos. Der Download läuft anschließend über Ihr Guthaben im Vergabe-Archiv, wie gewohnt.