Die Stadt Osterode am Harz schreibt eine Rahmenvereinbarung zur archäologischen Baubegleitung im Zuge der abschnittsweisen Umgestaltung des Kornmarktes und der Marientorstraße im historischen Innenstadtbereich aus. Beauftragt werden soll eine qualifizierte archäologische Fachkraft, die sämtliche Erd- und Abbrucharbeiten der Bauabschnitte 2 bis 10 begleitet sowie Funde und Befunde nach denkmalrechtlichen Vorgaben dokumentiert und sichert.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | 37520 Osterode am Harz |
| vergabe@osterode.de Freischalten | |
| Telefon | +49 5522 318 201 Freischalten |
| Website | https://meinauftrag.rib.de Freischalten |
| Bekanntmachung | 106 KB | |
| Sonstige | 402 KB | |
| Sonstige | 386 KB | |
| Sonstige | 76 KB | |
| Sonstige | 100 KB | |
| Sonstige | 77 KB | |
| Sonstige | 419 KB |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenDie ausgeschriebene Leistung umfasst die archäologische Baubegleitung sämtlicher Erd- und Abbrucharbeiten in den Bauabschnitten 2 bis 10 der Umgestaltung von Kornmarkt und Marientorstraße in Osterode am Harz. Der Einsatz erfolgt an voraussichtlich 55 Tagen pro Kalenderjahr, konzentriert auf zwei Arbeitstage je Woche während der Tiefbausaison März bis Dezember. Je Einsatztag wird mindestens eine Arbeitszeit von 8 Stunden vergütet; hinzu kommen eine Fahrkostenpauschale und eine Ausrüstungspauschale.
Die archäologische Fachkraft muss auftretende Bodenfunde und -befunde sofort erkennen, dokumentieren und sichern sowie ein Grabungskonzept entwickeln, das mit der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises Göttingen abzustimmen ist. Die Dokumentation hat nach den 'Richtlinien zur Dokumentation archäologischer Ausgrabungen in Niedersachsen, August 2017' des Niedersächsischen Landesamts für Denkmalpflege zu erfolgen.
Spätestens 6 Monate nach Abschluss der Maßnahme ist ein Abschlussbericht in zweifacher Ausfertigung nebst Fundmaterial und digitalen Daten einzureichen. Die Gesamtbaumaßnahme ist für den Zeitraum März 2027 bis voraussichtlich Ende 2029 geplant.
Die Rahmenvereinbarung läuft vom 01.01.2027 bis 31.12.2027 mit der Option auf zweimalige Verlängerung um jeweils ein Jahr, sodass die maximale Laufzeit bis Ende 2029 reicht. Die Vergütung erfolgt nach Einheitspreisen je Einsatztag (mit Mindestvergütung 8 Stunden), ergänzt um eine Fahrkostenpauschale und eine Ausrüstungspauschale. Zahlungsbedingungen richten sich nach VOL/B. Sicherheiten werden nicht gefordert.
Vertragsstrafen oder besondere Kündigungsregelungen sind den vorliegenden Unterlagen nicht ausdrücklich zu entnehmen.
Die Bekanntmachung erfolgte über die Vergabeplattform https://meinauftrag.rib.de. Bieterfragen können schriftlich bis zum 22.09.2026 um 10:00 Uhr gestellt werden. Die Angebotsfrist endet am 29.09.2026 um 10:00 Uhr. Die Bindefrist läuft bis zum 27.10.2026. Angebote sind elektronisch in Textform über die Vergabeplattform www.vergabe.rib.de einzureichen. Der geplante Leistungsbeginn ist der 01.01.2027.
Das Verfahren zeigt ein gut strukturiertes Modell für die Vergabe archäologischer Begleitleistungen bei Tiefbaumaßnahmen in historischen Innenstadtlagen: Die Verknüpfung der Eignungsanforderungen direkt mit den Nebenbestimmungen der denkmalrechtlichen Genehmigung ist methodisch überzeugend und vermeidet Auslegungsstreitigkeiten. Die Abrechnung nach Einsatztagen mit Mindestdauer und Pauschalen (Fahrtkosten, Ausrüstung) ist ein praxistaugliches Vergütungsmodell für diskontinuierliche Abrufleistungen; andere Vergabestellen sollten jedoch darauf achten, das Verhältnis von Fest- und variablen Anteilen deutlicher zu beschreiben.
Die zweimalige Verlängerungsoption ist sinnvoll, da Tiefbaumaßnahmen dieser Größenordnung erfahrungsgemäß zeitlich variieren; die Maximallaufzeit von drei Jahren sollte aber im Hinblick auf das Wettbewerbsgebot geprüft werden. Ein zweiter Blick lohnt sich bei den Zuschlagskriterien: Das Formblatt 227 ist in den vorliegenden Unterlagen nicht inhaltlich aufgeschlossen, was die Transparenz einschränkt.
Für eigene Verfahren empfiehlt sich, die Gewichtung der Zuschlagskriterien bereits in der Bekanntmachung zu benennen.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Stadt Osterode am Harz ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort 37520 Osterode am Harz.
Die ausgeschriebene Leistung umfasst die archäologische Baubegleitung sämtlicher Erd- und Abbrucharbeiten in den Bauabschnitten 2 bis 10 der Umgestaltung von Kornmarkt und Marientorstraße in Osterode am Harz. Der Einsatz erfolgt an voraussichtlich 55 Tagen pro Kalenderjahr, konzentriert auf zwei Arbeitstage je Woche während der Tiefbausaison März bis Dezember. Je Einsatztag wird mindestens eine Arbeitszeit von 8 Stunden vergütet; hinzu kommen eine Fahrkostenpauschale und eine Ausrüstungspauschale.
Die Angebotsfrist läuft bis zum 29.09.2026.
Die Bekanntmachung erfolgte über die Vergabeplattform https://meinauftrag.rib.de. Bieterfragen können schriftlich bis zum 22.09.2026 um 10:00 Uhr gestellt werden. Die Angebotsfrist endet am 29.09.2026 um 10:00 Uhr. Die Bindefrist läuft bis zum 27.10.2026. Angebote sind elektronisch in Textform über die Vergabeplattform www.vergabe.rib.de einzureichen. Der geplante Leistungsbeginn ist der 01.01.2027.
Die archäologische Fachkraft muss ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Archäologie oder ein abgeschlossenes Studium bzw. Ausbildung der Grabungstechnik (Bachelor oder Frankfurter Modell) oder der Feld- oder Landschaftsarchäologie (Master) nachweisen. Die Beauftragung der Fachkraft ist vorab mit der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises Göttingen abzustimmen. Vor Beginn ist eine aktuelle Maßnahmennummer bei der Unteren Denkmalschutzbehörde zu erfragen; die Maßnahme darf erst nach Zuweisung beginnen. Ein von einer Fachfirma entwickeltes Grabungskonzept ist vor Beginn mit der Unteren Denkmalschutzbehörde abzustimmen.
Die Rahmenvereinbarung läuft vom 01.01.2027 bis 31.12.2027 mit der Option auf zweimalige Verlängerung um jeweils ein Jahr, sodass die maximale Laufzeit bis Ende 2029 reicht. Die Vergütung erfolgt nach Einheitspreisen je Einsatztag (mit Mindestvergütung 8 Stunden), ergänzt um eine Fahrkostenpauschale und eine Ausrüstungspauschale. Zahlungsbedingungen richten sich nach VOL/B. Sicherheiten werden nicht gefordert. Vertragsstrafen oder besondere Kündigungsregelungen sind den vorliegenden Unterlagen nicht ausdrücklich zu entnehmen.
Aus den Unterlagen haben wir 2 Eignungskriterien und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Qualifikation der voraussichtlich mit der Leistung betrauten Mitarbeitenden entsprechend der durch den Landkreis Göttingen erteilten denkmalrechtlichen Genehmigung und ihrer Nebenbestimmungen.
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
Die vollständigen Vergabeunterlagen stehen Vergabe-Archiv Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos. Der Download läuft anschließend über Ihr Guthaben im Vergabe-Archiv, wie gewohnt.