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Öffentliche Ausschreibung

FKZ 3726 37 301 0 - Weiterentwicklung des Produktportfolios des Umweltzeichens Blauer Engel - Rahmenvorhaben 2026

Auftraggeber
Umweltbundesamt, Referat Z 1.5
Erfüllungsort
Dessau-Roßlau
Art
Sonstige
Veröffentlicht
05.08.2026
Alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers
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Zeitplan

Veröffentlichung
05.08.2026
Angebotsfrist
nicht angegeben
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieSonstige
ErfüllungsortDessau-Roßlau
E-Mailrefoplan@uba.de Freischalten
Telefon0340/2104-2968 (Fax) Freischalten
Websitehttps://www.umweltbundesamt.de/das-uba/ausschreibungen-zuwendungen Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 1 Eignungskriterium · 1 Zuschlagskriterium

Eignungskriterien
  • Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit gemäß Eigenerklärung
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Ausgefüllte und unterzeichnete Eigenerklärung
Zuschlagskriterien
  • Inhaltliche und methodische Qualität des Umsetzungskonzepts

Besonderheiten dieses Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Lose 1 Los

LOT-0000
FKZ 3726 37 301 0 - Weiterentwicklung des Produktportfolios des Umweltzeichens Blauer Engel - Rahmenvorhaben 2026

Vergabeunterlagen 10 Dateien · 7.2 MB

Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
PDF7.2 MB
10 Dateien im Paket: 4 Formblatt, 3 Sonstige, 1 Verfahrensunterlage, 1 Leistungsverzeichnis, 1 Vertrag
Verfahrensunterlage173 KB
Formblatt716 KB
Formblatt3.0 MB
Leistungsverzeichnis389 KB
Vertrag240 KB
Sonstige100 KB
Formblatt1.7 MB
Sonstige21 KB
Formblatt1.5 MB
Sonstige1 KB
Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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Leistungsumfang

Der Auftragnehmer übernimmt ein Forschungsvorhaben zur Weiterentwicklung des Produktportfolios des Umweltzeichens Blauer Engel über eine Laufzeit von 34 Monaten. Im Arbeitspaket 1 sind drei bestehende Umweltzeichen zu überarbeiten: konkret die Vergabekriterien für ressourcen- und energieeffiziente Softwareprodukte (DE-UZ 215), für Leder (DE-UZ 148) sowie ein drittes, noch offenes Umweltzeichen.

Für jedes Zeichen ist ein Hintergrundbericht mit Marktanalyse, rechtlichem Umfeld, Hotspot-Identifizierung und Kriterienherleitung zu erstellen. Im Arbeitspaket 2 ist eine Machbarkeitsstudie zu Akustikpaneelen und Bürokabinen durchzuführen. Zu den weiteren Leistungen gehören die Organisation, Moderation und Protokollierung von Fachgesprächen und Anhörungen, die Teilnahme an Sitzungen der Jury Umweltzeichen sowie die Erstellung von Factsheets und Präsentationen.

Alle Berichte sind nach den UBA-Dokumentvorlagen zu erstellen und einzureichen.

Anforderungen an die Leistung

Vertrag und Vergütung

Der Vertrag beginnt am 15. November 2026 und endet mit Abnahme der Leistung und Schlusszahlung; die Ausführungsfrist beträgt 34 Monate. Die Vergütung erfolgt als Marktpreis gemäß § 4 VO PR 30/53; der Bruttopreis ist im Angebot anzugeben, die Umsatzsteuer ist gesondert auszuweisen. Änderungen des gesetzlichen Umsatzsteuersatzes wirken sich auf den Bruttopreis aus, lassen die Nettovergütung aber unberührt.

Notwendige Überarbeitungen von Zwischenberichten oder des Abschlussberichts bei unveränderter Aufgabenstellung begründen keinen zusätzlichen Vergütungsanspruch. Der Auftraggeber kann eine Preisprüfung durch die zuständige Stelle veranlassen; nachgewiesene Überzahlungen sind zurückzufordern und ggf. zu verzinsen. Nebenangebote sind ausgeschlossen.

Ablauf des Verfahrens

Bieterfragen konnten bis zum 17. September 2026 um 10:00 Uhr über die e-Vergabeplattform gestellt werden. Die Angebotsfrist endet am 24. September 2026 um 10:00 Uhr. Die Bindefrist läuft bis zum 5. November 2026. Der Vertragsbeginn ist auf den 15. November 2026 festgesetzt. Bis zum Ablauf der Bindefrist sollen Bieter von Nachfragen zum Vergabeergebnis absehen. Der Auftraggeber teilt nicht berücksichtigten Bietern innerhalb von 15 Tagen nach Eingang eines entsprechenden Antrags die Gründe der Ablehnung mit.

Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

Die Leistungsbeschreibung ist klar in abgegrenzte Arbeitspakete gegliedert, was die spätere Leistungskontrolle erleichtert und für ähnliche Normüberarbeitungsvorhaben gut übertragbar ist. Die Kombination aus inhaltlich festgelegten Unterpaketen (AP 1.1, 1.2) und einem bewusst offengehaltenen dritten Unterpaket (AP 1.3) zeigt einen pragmatischen Umgang mit noch nicht abschließend bestimmbarem Bedarf; andere Vergabestellen sollten prüfen, ob sie diese Flexibilität rechtssicher formulieren können.

Die Anforderung, Factsheets und Präsentationen als eigenständige Liefergegenstände zu benennen, erhöht die Verwertbarkeit der Ergebnisse und ist als Best Practice einzustufen. Die Preisbildung nach VO PR 30/53 mit Preisprüfungsvorbehalt und Verzinsungsregelung ist für Bundesbehörden Standard, sollte aber in den Vergabeunterlagen für Bieter transparenter erläutert werden. Die Klausel zum Ausschluss russischer Wirtschaftsteilnehmer ist aktuell und sollte in vergleichbaren Verfahren standardmäßig aufgenommen werden.

Anforderungen an die Bieter

Bindefrist
42 Tage
So lange bleiben die Bieter an ihr Angebot gebunden.

Besondere Auflagen des Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Einordnung des Verfahrens

Öffentliche Ausschreibung

Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

Reichweite der Bekanntmachung

Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

Was sich übernehmen lässt

Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

Häufige Fragen zu diesem Verfahren

Wer schreibt "FKZ 3726 37 301 0 - Weiterentwicklung des Produktportfolios des Umweltzeichens Blauer Enge" aus?

Umweltbundesamt, Referat Z 1.5 ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Dessau-Roßlau.

Was wird ausgeschrieben?

Der Auftragnehmer übernimmt ein Forschungsvorhaben zur Weiterentwicklung des Produktportfolios des Umweltzeichens Blauer Engel über eine Laufzeit von 34 Monaten. Im Arbeitspaket 1 sind drei bestehende Umweltzeichen zu überarbeiten: konkret die Vergabekriterien für ressourcen- und energieeffiziente Softwareprodukte (DE-UZ 215), für Leder (DE-UZ 148) sowie ein drittes, noch offenes Umweltzeichen. Für jedes Zeichen ist ein Hintergrundbericht mit Marktanalyse, rechtlichem Umfeld, Hotspot-Identifizierung und Kriterienherleitung zu erstellen. Im Arbeitspaket 2 ist eine Machbarkeitsstudie zu Akustikpaneelen und Bürokabinen durchzuführen.

Wie läuft das Verfahren ab?

Bieterfragen konnten bis zum 17. September 2026 um 10:00 Uhr über die e-Vergabeplattform gestellt werden. Die Angebotsfrist endet am 24. September 2026 um 10:00 Uhr. Die Bindefrist läuft bis zum 5. November 2026. Der Vertragsbeginn ist auf den 15. November 2026 festgesetzt. Bis zum Ablauf der Bindefrist sollen Bieter von Nachfragen zum Vergabeergebnis absehen. Der Auftraggeber teilt nicht berücksichtigten Bietern innerhalb von 15 Tagen nach Eingang eines entsprechenden Antrags die Gründe der Ablehnung mit.

Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

Alle Arbeitsergebnisse sind in deutscher Sprache zu erstellen; der Schriftverkehr mit dem Auftraggeber erfolgt auf Deutsch. Für jedes überarbeitete Umweltzeichen ist ein Hintergrundbericht mit Marktanalyse, Hotspot-Identifizierung, Kriterienherleitung und Gegenüberstellung anderer Umweltlabel zu erstellen. Zu jedem Umweltzeichen ist ein zwei- bis dreiseitiges Factsheet für Hersteller und Handel zu erstellen. Die Vergabekriterien sind an den aktuellen Stand der Technik, aktuelle Rechtslage und Normen (insbesondere DIN EN ISO 14024) anzupassen.

Was gilt vertraglich?

Der Vertrag beginnt am 15. November 2026 und endet mit Abnahme der Leistung und Schlusszahlung; die Ausführungsfrist beträgt 34 Monate. Die Vergütung erfolgt als Marktpreis gemäß § 4 VO PR 30/53; der Bruttopreis ist im Angebot anzugeben, die Umsatzsteuer ist gesondert auszuweisen. Änderungen des gesetzlichen Umsatzsteuersatzes wirken sich auf den Bruttopreis aus, lassen die Nettovergütung aber unberührt. Notwendige Überarbeitungen von Zwischenberichten oder des Abschlussberichts bei unveränderter Aufgabenstellung begründen keinen zusätzlichen Vergütungsanspruch.

Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

Aus den Unterlagen haben wir 1 Eignungskriterium und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit gemäß Eigenerklärung.

Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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