Beschafft wird ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Weiterentwicklung des Produktportfolios des Umweltzeichens Blauer Engel. Der Auftragnehmer soll bestehende Vergabekriterien überarbeiten (u. a. für Softwareprodukte DE-UZ 215 und Leder DE-UZ 148) sowie eine Machbarkeitsstudie zu Akustikpaneelen und Bürokabinen erstellen. Das Vorhaben läuft über 34 Monate und dient der wissenschaftlichen Fundierung ambitionierter Umweltstandards.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | Dessau-Roßlau |
| refoplan@uba.de Freischalten | |
| Telefon | 0340/2104-2968 (Fax) Freischalten |
| Website | https://www.umweltbundesamt.de/das-uba/ausschreibungen-zuwendungen Freischalten |
| Verfahrensunterlage | 173 KB | |
| Formblatt | 716 KB | |
| Formblatt | 3.0 MB | |
| Leistungsverzeichnis | 389 KB | |
| Vertrag | 240 KB | |
| Sonstige | 100 KB | |
| Formblatt | 1.7 MB | |
| Sonstige | 21 KB | |
| Formblatt | 1.5 MB | |
| Sonstige | 1 KB |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenDer Auftragnehmer übernimmt ein Forschungsvorhaben zur Weiterentwicklung des Produktportfolios des Umweltzeichens Blauer Engel über eine Laufzeit von 34 Monaten. Im Arbeitspaket 1 sind drei bestehende Umweltzeichen zu überarbeiten: konkret die Vergabekriterien für ressourcen- und energieeffiziente Softwareprodukte (DE-UZ 215), für Leder (DE-UZ 148) sowie ein drittes, noch offenes Umweltzeichen.
Für jedes Zeichen ist ein Hintergrundbericht mit Marktanalyse, rechtlichem Umfeld, Hotspot-Identifizierung und Kriterienherleitung zu erstellen. Im Arbeitspaket 2 ist eine Machbarkeitsstudie zu Akustikpaneelen und Bürokabinen durchzuführen. Zu den weiteren Leistungen gehören die Organisation, Moderation und Protokollierung von Fachgesprächen und Anhörungen, die Teilnahme an Sitzungen der Jury Umweltzeichen sowie die Erstellung von Factsheets und Präsentationen.
Alle Berichte sind nach den UBA-Dokumentvorlagen zu erstellen und einzureichen.
Der Vertrag beginnt am 15. November 2026 und endet mit Abnahme der Leistung und Schlusszahlung; die Ausführungsfrist beträgt 34 Monate. Die Vergütung erfolgt als Marktpreis gemäß § 4 VO PR 30/53; der Bruttopreis ist im Angebot anzugeben, die Umsatzsteuer ist gesondert auszuweisen. Änderungen des gesetzlichen Umsatzsteuersatzes wirken sich auf den Bruttopreis aus, lassen die Nettovergütung aber unberührt.
Notwendige Überarbeitungen von Zwischenberichten oder des Abschlussberichts bei unveränderter Aufgabenstellung begründen keinen zusätzlichen Vergütungsanspruch. Der Auftraggeber kann eine Preisprüfung durch die zuständige Stelle veranlassen; nachgewiesene Überzahlungen sind zurückzufordern und ggf. zu verzinsen. Nebenangebote sind ausgeschlossen.
Bieterfragen konnten bis zum 17. September 2026 um 10:00 Uhr über die e-Vergabeplattform gestellt werden. Die Angebotsfrist endet am 24. September 2026 um 10:00 Uhr. Die Bindefrist läuft bis zum 5. November 2026. Der Vertragsbeginn ist auf den 15. November 2026 festgesetzt. Bis zum Ablauf der Bindefrist sollen Bieter von Nachfragen zum Vergabeergebnis absehen. Der Auftraggeber teilt nicht berücksichtigten Bietern innerhalb von 15 Tagen nach Eingang eines entsprechenden Antrags die Gründe der Ablehnung mit.
Die Leistungsbeschreibung ist klar in abgegrenzte Arbeitspakete gegliedert, was die spätere Leistungskontrolle erleichtert und für ähnliche Normüberarbeitungsvorhaben gut übertragbar ist. Die Kombination aus inhaltlich festgelegten Unterpaketen (AP 1.1, 1.2) und einem bewusst offengehaltenen dritten Unterpaket (AP 1.3) zeigt einen pragmatischen Umgang mit noch nicht abschließend bestimmbarem Bedarf; andere Vergabestellen sollten prüfen, ob sie diese Flexibilität rechtssicher formulieren können.
Die Anforderung, Factsheets und Präsentationen als eigenständige Liefergegenstände zu benennen, erhöht die Verwertbarkeit der Ergebnisse und ist als Best Practice einzustufen. Die Preisbildung nach VO PR 30/53 mit Preisprüfungsvorbehalt und Verzinsungsregelung ist für Bundesbehörden Standard, sollte aber in den Vergabeunterlagen für Bieter transparenter erläutert werden. Die Klausel zum Ausschluss russischer Wirtschaftsteilnehmer ist aktuell und sollte in vergleichbaren Verfahren standardmäßig aufgenommen werden.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Umweltbundesamt, Referat Z 1.5 ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Dessau-Roßlau.
Der Auftragnehmer übernimmt ein Forschungsvorhaben zur Weiterentwicklung des Produktportfolios des Umweltzeichens Blauer Engel über eine Laufzeit von 34 Monaten. Im Arbeitspaket 1 sind drei bestehende Umweltzeichen zu überarbeiten: konkret die Vergabekriterien für ressourcen- und energieeffiziente Softwareprodukte (DE-UZ 215), für Leder (DE-UZ 148) sowie ein drittes, noch offenes Umweltzeichen. Für jedes Zeichen ist ein Hintergrundbericht mit Marktanalyse, rechtlichem Umfeld, Hotspot-Identifizierung und Kriterienherleitung zu erstellen. Im Arbeitspaket 2 ist eine Machbarkeitsstudie zu Akustikpaneelen und Bürokabinen durchzuführen.
Bieterfragen konnten bis zum 17. September 2026 um 10:00 Uhr über die e-Vergabeplattform gestellt werden. Die Angebotsfrist endet am 24. September 2026 um 10:00 Uhr. Die Bindefrist läuft bis zum 5. November 2026. Der Vertragsbeginn ist auf den 15. November 2026 festgesetzt. Bis zum Ablauf der Bindefrist sollen Bieter von Nachfragen zum Vergabeergebnis absehen. Der Auftraggeber teilt nicht berücksichtigten Bietern innerhalb von 15 Tagen nach Eingang eines entsprechenden Antrags die Gründe der Ablehnung mit.
Alle Arbeitsergebnisse sind in deutscher Sprache zu erstellen; der Schriftverkehr mit dem Auftraggeber erfolgt auf Deutsch. Für jedes überarbeitete Umweltzeichen ist ein Hintergrundbericht mit Marktanalyse, Hotspot-Identifizierung, Kriterienherleitung und Gegenüberstellung anderer Umweltlabel zu erstellen. Zu jedem Umweltzeichen ist ein zwei- bis dreiseitiges Factsheet für Hersteller und Handel zu erstellen. Die Vergabekriterien sind an den aktuellen Stand der Technik, aktuelle Rechtslage und Normen (insbesondere DIN EN ISO 14024) anzupassen.
Der Vertrag beginnt am 15. November 2026 und endet mit Abnahme der Leistung und Schlusszahlung; die Ausführungsfrist beträgt 34 Monate. Die Vergütung erfolgt als Marktpreis gemäß § 4 VO PR 30/53; der Bruttopreis ist im Angebot anzugeben, die Umsatzsteuer ist gesondert auszuweisen. Änderungen des gesetzlichen Umsatzsteuersatzes wirken sich auf den Bruttopreis aus, lassen die Nettovergütung aber unberührt. Notwendige Überarbeitungen von Zwischenberichten oder des Abschlussberichts bei unveränderter Aufgabenstellung begründen keinen zusätzlichen Vergütungsanspruch.
Aus den Unterlagen haben wir 1 Eignungskriterium und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit gemäß Eigenerklärung.
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
Die vollständigen Vergabeunterlagen stehen Vergabe-Archiv Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos. Der Download läuft anschließend über Ihr Guthaben im Vergabe-Archiv, wie gewohnt.