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Öffentliche Ausschreibung

FKZ 37EV 26 103 0 - Gesamtsystemische Auswirkungen geringer Energieeffizienzfortschritte im Gebäudesektor

Auftraggeber
Umweltbundesamt, Referat Z 1.5
Erfüllungsort
Dessau-Roßlau
Art
Sonstige
Veröffentlicht
31.08.2026
Alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers
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Zeitplan

Veröffentlichung
31.08.2026
Angebotsfrist
nicht angegeben
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieSonstige
ErfüllungsortDessau-Roßlau
E-Mailrefoplan@uba.de Freischalten
Telefon0340/2104-2968 (Fax) Freischalten
Websitehttp://www.evergabe-online.info Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 1 Eignungskriterium · 1 Zuschlagskriterium

Eignungskriterien
  • Verfügbarkeit über mindestens ein Szenario, das eine energiewirtschaftliche Gesamtmodellierung umfasst und eine Entwicklung des Gebäudebestandes beschreibt, die eine gleichbleibende Endenergiebedarfsänderung (maximal 28 % Einsparung beim Endenergieverbrauch im Vergleich zu 2008) durch gleichbleibende Sanierungsaktivitäten (Sanierungsraten ungefähr auf heutigem Niveau von 0,7 %) aufweist
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Nachweis im Angebot gemäß Eignungskriterien Abschnitt 7 der Leistungsbeschreibung
Zuschlagskriterien
  • Zuschlagskriterien gemäß Abschnitt 8 der Leistungsbeschreibung

Besonderheiten dieses Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Lose 1 Los

LOT-0000
FKZ 37EV 26 103 0 - Gesamtsystemische Auswirkungen geringer Energieeffizienzfortschritte im Gebäudesektor

Vergabeunterlagen 10 Dateien · 7.2 MB

Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
PDF7.2 MB
10 Dateien im Paket: 4 Formblatt, 3 Sonstige, 1 Verfahrensunterlage, 1 Leistungsverzeichnis, 1 Vertrag
Verfahrensunterlage168 KB
Formblatt713 KB
Formblatt3.0 MB
Leistungsverzeichnis303 KB
Vertrag208 KB
Sonstige205 KB
Formblatt1.7 MB
Sonstige21 KB
Formblatt1.5 MB
Sonstige1 KB
Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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Leistungsumfang

Das Vorhaben umfasst die Erforschung gesamtsystemischer Auswirkungen geringer Energieeffizienzfortschritte im Gebäudesektor auf das deutsche Energiesystem bis 2045. Der Auftragnehmer soll auf Basis vorhandener Zielszenarien ein Business-As-Usual-Szenario für den Gebäudesektor aufbereiten, beschreiben und analysieren, bei dem Sanierungsraten auf heutigem Niveau (ca. 0,7 %) und ein Endenergieeinsparungsniveau von maximal 28 % gegenüber 2008 zugrunde gelegt werden.

Arbeitsschwerpunkte sind drei Arbeitspakete: Projektmanagement (AP 0), Szenariobeschreibung und -aufbereitung inklusive energiesystemweiter Voraussetzungen und Einflussfaktoren (AP 1) sowie eine Risikoanalyse und Resilienzbewertung des Szenarios (AP 2). Zudem sind Projekttreffen, ein Abschlussworkshop sowie Sachstandsberichte und ein Abschlussbericht zu erbringen. Die Ausführungsfrist beträgt 21 Monate ab Zuschlagserteilung.

Einsatzort ist primär der Auftragnehmerstandort, mit Abstimmungen und Projekttreffen in Verbindung mit dem Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau.

Anforderungen an die Leistung

Vertrag und Vergütung

Das Vertragsverhältnis beginnt mit der Zuschlagserteilung und endet spätestens mit der Abnahme der Leistung und Schlusszahlung, wobei die Gesamtleistung innerhalb von 21 Monaten zu erbringen ist. Ein gesonderter schriftlicher Vertrag wird nicht geschlossen; der Vertrag kommt durch Annahme des Angebots zustande. Die Vergütung erfolgt als Marktpreis gemäß § 4 VO PR 30/53 (Festpreisprinzip).

Notwendige Überarbeitungen von Zwischen- oder Abschlussberichten bei unveränderter Aufgabenstellung begründen keinen Anspruch auf Mehrvergütung. Der Auftraggeber kann den vereinbarten Preis durch die zuständige Preisüberwachungsbehörde prüfen lassen; bei Überzahlung ist der Differenzbetrag herauszugeben. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftragnehmers sind ausgeschlossen; es gilt ausschließlich deutsches Recht.

Ablauf des Verfahrens

Die Vergabeunterlagen stehen auf der e-Vergabeplattform des Bundes zur Verfügung. Bieterfragen sind bis zum 18.09.2026 um 10:00 Uhr ausschließlich über die e-Vergabeplattform einzureichen. Die Angebotsfrist endet am 28.09.2026 um 10:00 Uhr; Angebote sind ausschließlich elektronisch über die e-Vergabeplattform einzureichen. Die Bindefrist läuft bis zum 09.11.2026. Ein geplanter Zuschlagstermin ist nicht ausdrücklich angegeben; nach Zuschlagserteilung beginnt die 21-monatige Ausführungsfrist.

Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

Dieses Verfahren ist strukturell bemerkenswert, weil die Eignungsanforderung mit dem Besitz eines spezifischen Modell-Szenarios faktisch einen starken Vorfilter auf einen engen Bieterkreis darstellt - was für ähnliche Forschungsvorhaben bedacht werden sollte, um ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen. Die Leistungsbeschreibung trennt klar zwischen dem fachlichen Szenario-Kern (AP 1, AP 2) und dem Projektmanagement (AP 0), was die Angebotskalkulation und spätere Qualitätskontrolle erleichtert.

Die Anforderung, Vergleichsszenarien bereits im Angebot zu benennen, ist ein gutes Instrument zur Qualitätssicherung bei wissenschaftlichen Vergaben. Vergabestellen sollten beim Kopieren dieser Struktur darauf achten, die Zuschlagskriterien (Abschnitt 8 der Leistungsbeschreibung) vollständig in die Unterlagen aufzunehmen - im vorliegenden Fall fehlt deren detaillierter Inhalt in den bereitgestellten Dokumenten.

Der Hinweis auf KI-Nutzungsbeschränkungen per Vertragsklausel ist ein modernes und übertragbares Element für Forschungsvorhaben.

Anforderungen an die Bieter

Bindefrist
42 Tage
So lange bleiben die Bieter an ihr Angebot gebunden.

Besondere Auflagen des Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Einordnung des Verfahrens

Öffentliche Ausschreibung

Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

Reichweite der Bekanntmachung

Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

Was sich übernehmen lässt

Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

Häufige Fragen zu diesem Verfahren

Wer schreibt "FKZ 37EV 26 103 0 - Gesamtsystemische Auswirkungen geringer Energieeffizienzfortschritte i" aus?

Umweltbundesamt, Referat Z 1.5 ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Dessau-Roßlau.

Was wird ausgeschrieben?

Das Vorhaben umfasst die Erforschung gesamtsystemischer Auswirkungen geringer Energieeffizienzfortschritte im Gebäudesektor auf das deutsche Energiesystem bis 2045. Der Auftragnehmer soll auf Basis vorhandener Zielszenarien ein Business-As-Usual-Szenario für den Gebäudesektor aufbereiten, beschreiben und analysieren, bei dem Sanierungsraten auf heutigem Niveau (ca. 0,7 %) und ein Endenergieeinsparungsniveau von maximal 28 % gegenüber 2008 zugrunde gelegt werden.

Wie läuft das Verfahren ab?

Die Vergabeunterlagen stehen auf der e-Vergabeplattform des Bundes zur Verfügung. Bieterfragen sind bis zum 18.09.2026 um 10:00 Uhr ausschließlich über die e-Vergabeplattform einzureichen. Die Angebotsfrist endet am 28.09.2026 um 10:00 Uhr; Angebote sind ausschließlich elektronisch über die e-Vergabeplattform einzureichen. Die Bindefrist läuft bis zum 09.11.2026. Ein geplanter Zuschlagstermin ist nicht ausdrücklich angegeben; nach Zuschlagserteilung beginnt die 21-monatige Ausführungsfrist.

Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

Der Auftragnehmer muss über mindestens ein eigenes energiewirtschaftliches Gesamtmodell-Szenario verfügen, das eine gleichbleibende Sanierungsrate von ca. 0,7 % und maximal 28 % Endenergieeinsparung gegenüber 2008 abbildet. Für die Wirtschaftlichkeitsanalyse sind Vergleichsszenarien mit höheren Effizienz- und Energieeinsparfortschritten zu nutzen; fehlen interne Szenarien, sind geeignete externe Szenarien bereits im Angebot zu benennen. Sämtliche Arbeitsergebnisse, Grafiken (Excel oder Bilder) und Berechnungen sind in Form von Dateien an den Auftraggeber zu übergeben.

Was gilt vertraglich?

Das Vertragsverhältnis beginnt mit der Zuschlagserteilung und endet spätestens mit der Abnahme der Leistung und Schlusszahlung, wobei die Gesamtleistung innerhalb von 21 Monaten zu erbringen ist. Ein gesonderter schriftlicher Vertrag wird nicht geschlossen; der Vertrag kommt durch Annahme des Angebots zustande. Die Vergütung erfolgt als Marktpreis gemäß § 4 VO PR 30/53 (Festpreisprinzip). Notwendige Überarbeitungen von Zwischen- oder Abschlussberichten bei unveränderter Aufgabenstellung begründen keinen Anspruch auf Mehrvergütung. Der Auftraggeber kann den vereinbarten Preis durch die zuständige Preisüberwachungsbehörde prüfen lassen; bei Überzahlung ist der Differenzbetrag herauszugeben.

Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

Aus den Unterlagen haben wir 1 Eignungskriterium und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Verfügbarkeit über mindestens ein Szenario, das eine energiewirtschaftliche Gesamtmodellierung umfasst und eine Entwicklung des Gebäudebestandes beschreibt, die eine gleichbleibende ....

Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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