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Öffentliche Ausschreibung

Konzeption und Umsetzung des betriebsärztlichen Dienstes und der arbeitsmedizinischen Betreuung sowie BEM-Verantwortung für Bonn und Berlin sowie Fachkraft für Arbeitssicherheit am Standort Berlin

Auftraggeber
Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V.
Erfüllungsort
Bonn
Art
Sonstige
Veröffentlicht
18.08.2026
Alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers
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Zeitplan

Veröffentlichung
18.08.2026
Angebotsfrist
nicht angegeben
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieSonstige
ErfüllungsortBonn
E-Mailvergabe-einkauf@daad.de Freischalten
Telefon+49 228 882-0 Freischalten
Websitewww.daad.de Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 4 Eignungskriterien · 3 Zuschlagskriterien

Eignungskriterien
  • Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung als Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitssicherheit
    Berufsausübung · Ausgefüllte Eigenerklärung
  • Umsatz- und Beschäftigtenzahlen
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Ausgefüllte Anlage 09 Umsatz- und Beschäftigtenzahlen
Zuschlagskriterien
  • Preis
  • Konzept
  • Unternehmensreferenzen für vergleichbare Leistungen
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Ausgefüllte Anlage 10 Unternehmensreferenzen
  • Qualifikationsprofil des einzusetzenden Personals
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Ausgefüllte Anlage 06 Qualifikationsprofil
  • Team
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Besonderheiten dieses Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Lose 1 Los

LOT-0000
Konzeption und Umsetzung des betriebsärztlichen Dienstes und der arbeitsmedizinischen Betreuung sowie BEM-Verantwortung für Bonn und Berlin sowie Fachkraft für Arbeitssicherheit am Standort Berlin

Vergabeunterlagen 19 Dateien · 2.5 MB

Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
PDF2.5 MB
19 Dateien im Paket: 9 Sonstige, 5 Formblatt, 2 Verfahrensunterlage, 2 Vertrag, 1 Leistungsverzeichnis
Verfahrensunterlage126 KB
Verfahrensunterlage262 KB
Formblatt183 KB
Formblatt174 KB
Leistungsverzeichnis211 KB
Vertrag203 KB
Vertrag341 KB
Sonstige429 KB
Sonstige95 KB
Sonstige39 KB
Sonstige176 KB
Sonstige27 KB
Sonstige172 KB
Sonstige183 KB
Formblatt172 KB
Sonstige172 KB
Formblatt172 KB
Formblatt173 KB
Sonstige1 KB
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Leistungsumfang

Der DAAD benötigt einen externen Dienstleister, der an den Standorten Bonn und Berlin den betriebsärztlichen Dienst konzipiert und umsetzt. Dazu gehören wöchentliche arbeitsmedizinische Sprechstunden von in der Regel zwei Stunden (vor Ort oder online) sowie die Durchführung von Pflichtvorsorgeuntersuchungen (G35 und AV37). Der Auftragnehmer berät in arbeitsphysiologischen, ergonomischen und arbeitshygienischen Fragen, führt Betriebsbegehungen durch und unterstützt das Betriebliche Gesundheitsmanagement.

Darüber hinaus übernimmt er die Funktion der BEM-Verantwortlichen gemäß der Gesamtbetriebsvereinbarung BEM des DAAD für beide Standorte. Am Standort Berlin wird zusätzlich die Funktion der Fachkraft für Arbeitssicherheit übernommen, während in Bonn eine interne Fachkraft für Arbeitssicherheit vorhanden ist, die unterstützt werden soll. Die Leistungserbringung erfolgt ab dem 01.01.2027 zunächst für eine Laufzeit bis zum 18.10.2027, mit der Möglichkeit einer bis zu fünffachen automatischen Verlängerung um je ein Jahr.

Anforderungen an die Leistung

Vertrag und Vergütung

Der Vertrag beginnt mit Bezuschlagung und die Leistungserbringung startet am 01.01.2027. Er ist zunächst befristet bis zum 18.10.2027 und verlängert sich automatisch bis zu fünfmal um jeweils ein weiteres Jahr, sofern der Auftraggeber nicht spätestens sechs Monate vor Vertragsende schriftlich kündigt; die maximale Laufzeit endet am 18.10.2032. Die Vergütung erfolgt auf Basis von Stundensätzen gemäß der Preistabelle als Einheitspreisvertrag.

Das Gesamtvolumen der Rahmenvereinbarung ist auf 750.000 EUR netto begrenzt. Bei Verstößen gegen das Bundestariftreuegesetz ist eine Vertragsstrafe von 0,5 Prozent, bei mehreren Verstößen maximal 5 Prozent der anteiligen Vergütung verwirkt; der Auftraggeber hat in diesem Fall ein Recht zur außerordentlichen Kündigung.

Ablauf des Verfahrens

Die Aufforderung zur Angebotsabgabe datiert vom 18. August 2026. Bieterfragen sind ausschließlich über die Kommunikationsplattform des Bundes zu stellen und müssen spätestens am 14.09.2026 eingegangen sein; Antworten werden bis spätestens 17.09.2026 erteilt. Die Angebotsfrist endet am 24.09.2026 um 23:59 Uhr. Die Bindefrist läuft bis zum 24.12.2026. Die Leistungserbringung soll am 01.01.2027 beginnen.

Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

Die Leistungsbeschreibung gliedert die drei Leistungsbausteine (Betriebsarzt, Fachkraft für Arbeitssicherheit, BEM-Verantwortung) klar und gibt standortbezogene Unterschiede präzise an, was eine gute Vorlage für ähnliche Beschaffungen ist. Die explizite Begründung für den Verzicht auf Losaufteilung ist vergaberechtlich vorbildlich dokumentiert und sollte bei vergleichbaren Vorhaben übernommen werden.

Der Hinweis auf die BsiB-AVwV statt DGUV Vorschrift 2 ist für Bundesbehörden und bundesnahe Einrichtungen besonders relevant und sollte in eigenen Verfahren frühzeitig geprüft werden. Die Bieterfrage zum AV-Vertrag zeigt, dass die datenschutzrechtliche Einordnung arbeitsmedizinischer Leistungen in der Praxis streitig ist und besser bereits in der Leistungsbeschreibung adressiert werden sollte.

Das automatische Verlängerungsmodell mit bis zu fünf Verlängerungen und einer Höchstabrufmenge ist ein praxistauglicher Ansatz, um Planungssicherheit für beide Seiten zu schaffen.

Anforderungen an die Bieter

Bindefrist
91 Tage
So lange bleiben die Bieter an ihr Angebot gebunden.

Besondere Auflagen des Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Einordnung des Verfahrens

Öffentliche Ausschreibung

Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

Reichweite der Bekanntmachung

Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

Was sich übernehmen lässt

Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

Häufige Fragen zu diesem Verfahren

Wer schreibt "Konzeption und Umsetzung des betriebsärztlichen Dienstes und der arbeitsmedizinischen Betr" aus?

Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V. ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Bonn.

Was wird ausgeschrieben?

Der DAAD benötigt einen externen Dienstleister, der an den Standorten Bonn und Berlin den betriebsärztlichen Dienst konzipiert und umsetzt. Dazu gehören wöchentliche arbeitsmedizinische Sprechstunden von in der Regel zwei Stunden (vor Ort oder online) sowie die Durchführung von Pflichtvorsorgeuntersuchungen (G35 und AV37). Der Auftragnehmer berät in arbeitsphysiologischen, ergonomischen und arbeitshygienischen Fragen, führt Betriebsbegehungen durch und unterstützt das Betriebliche Gesundheitsmanagement. Darüber hinaus übernimmt er die Funktion der BEM-Verantwortlichen gemäß der Gesamtbetriebsvereinbarung BEM des DAAD für beide Standorte.

Wie läuft das Verfahren ab?

Die Aufforderung zur Angebotsabgabe datiert vom 18. August 2026. Bieterfragen sind ausschließlich über die Kommunikationsplattform des Bundes zu stellen und müssen spätestens am 14.09.2026 eingegangen sein; Antworten werden bis spätestens 17.09.2026 erteilt. Die Angebotsfrist endet am 24.09.2026 um 23:59 Uhr. Die Bindefrist läuft bis zum 24.12.2026. Die Leistungserbringung soll am 01.01.2027 beginnen.

Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

Das einzusetzende Personal muss die Qualifikation als Betriebsarzt sowie als Fachkraft für Arbeitssicherheit nachweisen (Anlage 06 Qualifikationsprofil). Die betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung richtet sich nach der BsiB-AVwV des Bundes, nicht nach der DGUV Vorschrift 2. Wöchentliche arbeitsmedizinische Sprechstunden von in der Regel zwei Stunden sind am DAAD-Standort Bonn oder online durchzuführen. Pflichtvorsorge G35 ist am Standort Bonn oder beim Auftragnehmer durchzuführen; AV37-Untersuchungen finden am DAAD-Standort Bonn statt. Regelmäßige Betriebsbegehungen an beiden Standorten sind durchzuführen und Mängel sind mit Beseitigungshinweisen zu dokumentieren.

Was gilt vertraglich?

Der Vertrag beginnt mit Bezuschlagung und die Leistungserbringung startet am 01.01.2027. Er ist zunächst befristet bis zum 18.10.2027 und verlängert sich automatisch bis zu fünfmal um jeweils ein weiteres Jahr, sofern der Auftraggeber nicht spätestens sechs Monate vor Vertragsende schriftlich kündigt; die maximale Laufzeit endet am 18.10.2032. Die Vergütung erfolgt auf Basis von Stundensätzen gemäß der Preistabelle als Einheitspreisvertrag. Das Gesamtvolumen der Rahmenvereinbarung ist auf 750.000 EUR netto begrenzt.

Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

Aus den Unterlagen haben wir 4 Eignungskriterien und 3 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung als Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitssicherheit.

Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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