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Negotiated award with public participation competition Frist läuft bis 08.12.2026

Beschaffung einer Plattform für digitale IHK-Prüfungen

Auftraggeber
DIHK | Deutsche Industrie und Handelskammer
Erfüllungsort
10178 Berlin
Art
IT
Veröffentlicht
28.10.2026
Angebotsfrist
08.12.2026
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Zeitplan

Veröffentlichung
28.10.2026
Angebotsfrist
08.12.2026 · läuft
Verfahren
Negotiated award with public participation competition
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartNegotiated award with public participation competition
KategorieIT
Erfüllungsort10178 Berlin
Websiteevb-it.gov.de Freischalten

Besonderheiten dieses Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Lose 1 Los

LOT-0000
Beschaffung einer Plattform für digitale IHK-Prüfungen
CPV
48000000, 72200000, 72600000

Vergabeunterlagen 19 Dateien · 5.0 MB

Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
PDF5.0 MB
19 Dateien im Paket: 15 Sonstige, 3 Vertrag, 1 Leistungsverzeichnis
Leistungsverzeichnis968 KB
Vertrag244 KB
Vertrag341 KB
Vertrag317 KB
Sonstige1.2 MB
Sonstige336 KB
Sonstige242 KB
Sonstige132 KB
Sonstige290 KB
Sonstige462 KB
Sonstige38 KB
Sonstige66 KB
Sonstige278 KB
Sonstige353 KB
Sonstige460 KB
Sonstige76 KB
Sonstige148 KB
Sonstige92 KB
Sonstige71 KB
Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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Leistungsumfang

Der DIHK beschafft eine digitale Prüfungsplattform, die bundesweit von 79 IHKs für die Durchführung von jährlich rund 500.000 Ausbildungsprüfungen in 230 Berufen sowie etwa 280.000 weiterer Prüfungen genutzt werden soll. Im Mittelpunkt steht zunächst die Digitalisierung der schriftlichen Ausbildungsprüfungen, die weiterhin in beaufsichtigten Prüfungsräumen stattfinden. Die Leistung umfasst die IHK-spezifische Anpassung bzw.

das Customizing einer bestehenden Softwarelösung (durch den Auftragnehmer bereitgestellt) sowie gegebenenfalls ergänzende Entwicklungsleistungen. Hinzu kommen der laufende Betrieb und das Hosting als SaaS-Leistung in einer vom Auftragnehmer betriebenen Cloudinfrastruktur. Die Plattform muss den gesamten Prüfungsprozess medienbruchfrei abbilden: Prüfungsvorbereitung, Prüfungsdurchführung, Prüfungskorrektur und Prüfungsnachbereitung.

Sie muss mandantenfähig für alle 79 IHKs sein und Rollen wie Prüfungssachbearbeitung, Prüfungsaufsicht, Prüflinge, Aufgabenersteller sowie Prüferinnen und Prüfer unterstützen. Schulungsleistungen für die Nutzergruppen sowie ein begleitender Roll-out sind ebenfalls Bestandteil des Auftrags. Die Mindestvertragsdauer beträgt 48 Kalendermonate.

Anforderungen an die Leistung

Vertrag und Vergütung

Es werden zwei aufeinander abgestimmte EVB-IT-Verträge geschlossen: ein Erstellungsvertrag für Anpassungs- und Entwicklungsleistungen sowie ein Cloudvertrag für Betrieb und Hosting. Die Mindestvertragsdauer beträgt jeweils 48 Kalendermonate. Der Auftragnehmer kann den Vertrag mit einer Frist von 36 Monaten zum Ablauf eines Kalendermonats kündigen, frühestens jedoch zum Ende der Mindestvertragsdauer.

Es wird kein Pauschalfestpreis vereinbart; die Vergütungen werden gesondert ausgewiesen und ergeben sich aus der Vergütungszusammenstellung in Anlage 6. Personenbezogene Leistungen können nach Aufwand mit vereinbarten Tagessätzen abgerechnet werden. Service-Level-Anforderungen sind in einem gesonderten SLA (Anlage 2) geregelt. In Datenschutzfragen hat die Muster-AVV bzw. eine individuelle AVV Vorrang vor allen übrigen Vertragsbestandteilen.

Ablauf des Verfahrens

Das Vergabeverfahren trägt die Nummer 2026-09-11615. Konkrete Daten für Bekanntmachung, Bieterfragen, Angebotsfrist, Bindefrist oder geplanten Zuschlag sind in den vorliegenden Unterlagen nicht genannt. Der Vertrag tritt jeweils mit Erteilung des Zuschlags auf das wirtschaftlichste Angebot in Kraft. Ein Projektteam der DIHK übernimmt die Gesamtsteuerung und wird durch einen 'Lenkungskreis Digitales Prüfen' mit IHK-Vertreterinnen und Vertretern begleitet.

Anforderungen an die Bieter

Verlangte Zertifikate und Nachweise

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Einordnung des Verfahrens

Reichweite der Bekanntmachung

Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

Was sich übernehmen lässt

Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

Häufige Fragen zu diesem Verfahren

Wer schreibt "Beschaffung einer Plattform für digitale IHK-Prüfungen" aus?

DIHK | Deutsche Industrie und Handelskammer ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort 10178 Berlin.

Was wird ausgeschrieben?

Der DIHK beschafft eine digitale Prüfungsplattform, die bundesweit von 79 IHKs für die Durchführung von jährlich rund 500.000 Ausbildungsprüfungen in 230 Berufen sowie etwa 280.000 weiterer Prüfungen genutzt werden soll. Im Mittelpunkt steht zunächst die Digitalisierung der schriftlichen Ausbildungsprüfungen, die weiterhin in beaufsichtigten Prüfungsräumen stattfinden. Die Leistung umfasst die IHK-spezifische Anpassung bzw. das Customizing einer bestehenden Softwarelösung (durch den Auftragnehmer bereitgestellt) sowie gegebenenfalls ergänzende Entwicklungsleistungen.

Bis wann können Angebote abgegeben werden?

Die Angebotsfrist läuft bis zum 08.12.2026.

Wie läuft das Verfahren ab?

Das Vergabeverfahren trägt die Nummer 2026-09-11615. Konkrete Daten für Bekanntmachung, Bieterfragen, Angebotsfrist, Bindefrist oder geplanten Zuschlag sind in den vorliegenden Unterlagen nicht genannt. Der Vertrag tritt jeweils mit Erteilung des Zuschlags auf das wirtschaftlichste Angebot in Kraft. Ein Projektteam der DIHK übernimmt die Gesamtsteuerung und wird durch einen 'Lenkungskreis Digitales Prüfen' mit IHK-Vertreterinnen und Vertretern begleitet.

Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

Die Plattform muss den vollständigen Prüfungsprozess digital und medienbruchfrei abbilden, einschließlich Vorbereitung, Durchführung, Korrektur und Nachbereitung. Die Plattform muss mandantenfähig für alle 79 IHKs mit strikter Mandantentrennung sein. Identity and Access Management muss für verschiedene Rollen (Prüfungssachbearbeitung, Prüfungsaufsicht, Prüflinge, Aufgabenersteller, Prüferinnen und Prüfer) implementiert werden. Neue Aufgaben- und Prüfungsformate sowie randomisierte Prüfungen müssen entwickelt und implementiert werden können. Der Auftragnehmer muss den BSI C5-Kriterienkatalog (Basiskriterien) einhalten und dies auf Anforderung erklären können.

Was gilt vertraglich?

Es werden zwei aufeinander abgestimmte EVB-IT-Verträge geschlossen: ein Erstellungsvertrag für Anpassungs- und Entwicklungsleistungen sowie ein Cloudvertrag für Betrieb und Hosting. Die Mindestvertragsdauer beträgt jeweils 48 Kalendermonate. Der Auftragnehmer kann den Vertrag mit einer Frist von 36 Monaten zum Ablauf eines Kalendermonats kündigen, frühestens jedoch zum Ende der Mindestvertragsdauer. Es wird kein Pauschalfestpreis vereinbart; die Vergütungen werden gesondert ausgewiesen und ergeben sich aus der Vergütungszusammenstellung in Anlage 6. Personenbezogene Leistungen können nach Aufwand mit vereinbarten Tagessätzen abgerechnet werden.

Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

Die Vergabeunterlagen rufen Sie beim Auftraggeber ab, ueber die in der Bekanntmachung genannte Vergabeplattform. Diese Seite fasst die oeffentlichen Eckdaten des Verfahrens zusammen (Gegenstand, Auftraggeber, Verfahrensart, Fristen) und verweist auf die Bekanntmachung.

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