StartseiteVergabe-ArchivEmpfang und Bewachung 2027
Öffentliche Ausschreibung Frist läuft bis 23.10.2026

Empfang und Bewachung 2027

Auftraggeber
Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht
Erfüllungsort
Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht Im Neuenheimer Feld 535 69120 Heidelberg Deu
Art
Sonstige
Veröffentlicht
17.09.2026
Angebotsfrist
23.10.2026
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Zeitplan

Veröffentlichung
17.09.2026
Angebotsfrist
23.10.2026 · läuft
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieSonstige
ErfüllungsortMax-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht Im Neuenheimer Feld 535 69120 Heidelberg Deu
E-Maileinkauf@mpil.de Freischalten
Telefon+49 6221482250 Freischalten
Websitehttps://www.tender24.de Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 8 Eignungskriterien · 5 Zuschlagskriterien

Eignungskriterien
  • Bewachungserlaubnis nach § 34a GewO
    Berufsausübung · Erklärung und Nachweis (mit Angebot einzureichen)
  • Alle eingesetzten Mitarbeiter müssen Sicherheitsmitarbeiter mit Sachkundeprüfung nach § 34a GewO sein
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Anlage F.1 Qualifikation Team
Zuschlagskriterien
  • Qualifikation Team
    30%
  • Konzept 1 'Konzept zum Empfangs- und Telefondienst'
    40 %
  • Mindestens 1 Jahr Berufserfahrung im Sicherheitsdienst oder Empfangsdienst je Mitarbeiter
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Anlage F.1 Qualifikation Team
  • Verhandlungssichere Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift je Mitarbeiter
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Anlage F.1 Qualifikation Team
  • Englischkenntnisse mindestens Niveaustufe A2 GER je Mitarbeiter
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Anlage F.1 Qualifikation Team
  • Grundkenntnisse in MS-Office (oder vergleichbar) je Mitarbeiter
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Anlage F.1 Qualifikation Team
  • Verständnis für einfache technische Zusammenhänge bezüglich der eingesetzten Technik (Steuerung Lichttableau)
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Anlage F.1 Qualifikation Team
  • Pflicht zur Teilnahme an einer Objektbesichtigung vor Ort vor Angebotsabgabe
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Teilnahmebestätigung auf Formular G.1, dem Angebot beizufügen
  • Konzept 2 'Konzept zum Sicherheits- und Revierdienst'
    30 %
  • Preis (Wertungspreis P aus Angebotsschreiben Anlage A.2)
  • Objektbesichtigung
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Besonderheiten dieses Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Lose 1 Los

LOT-0000
Empfang und Bewachung 2027
CPV
79713000

Vergabeunterlagen 17 Dateien · 4.5 MB

Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
PDF4.5 MB
17 Dateien im Paket: 8 Sonstige, 4 Vertrag, 2 Verfahrensunterlage, 2 Formblatt, 1 Leistungsverzeichnis
Verfahrensunterlage294 KB
Verfahrensunterlage74 KB
Formblatt98 KB
Formblatt90 KB
Sonstige213 KB
Leistungsverzeichnis142 KB
Vertrag93 KB
Vertrag614 KB
Vertrag296 KB
Vertrag185 KB
Sonstige32 KB
Sonstige3 KB
Sonstige765 KB
Sonstige176 KB
Sonstige102 KB
Sonstige377 KB
Sonstige1.1 MB
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Leistungsumfang

Der Auftragnehmer übernimmt für das Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg (Im Neuenheimer Feld 535) einen kombinierten Empfangs- und Sicherheitsdienst. Der Empfangsdienst umfasst montags bis donnerstags von 16:00 bis 19:30 Uhr und freitags von 15:00 bis 19:30 Uhr den Betrieb durch jeweils einen Mitarbeiter; Aufgaben sind Gäste- und Mitarbeiterempfang, Telefonvermittlung, Postbearbeitung, Schlüsselausgabe und Büromaterialverwaltung.

Die Bewachung bzw. Kontrollgänge durch das gesamte Gebäude und den Außenbereich finden montags bis freitags von 19:30 bis 21:00 Uhr statt. Ergänzend werden täglich (Montag bis Sonntag) Revierfahrten über das Außengelände von 02:00 bis 03:00 Uhr durchgeführt. Bei Kontrollgängen ist das Institut auf Einbruch, Vandalismus sowie Brand-, Wasser- und Sturmschäden zu kontrollieren; Meldungen erfolgen über ein wöchentlich einzureichendes Wachbuch.

Der Auftragnehmer muss eine rund um die Uhr besetzte Wachzentrale betreiben und bei Gefahrenmeldungen innerhalb von 10 Minuten Verstärkung entsenden können. Die Vertragslaufzeit beginnt am 01.03.2027 und beträgt mindestens 24, höchstens 48 Monate.

Anforderungen an die Leistung

Vertrag und Vergütung

Der Vertrag beginnt am 01.03.2027 und läuft zunächst für 24 Monate (bis 28.02.2029). Nach Ablauf dieser Grundlaufzeit besteht eine optionale Verlängerungsmöglichkeit um weitere 24 Monate bis zum 28.02.2031. Das Vergütungsmodell basiert auf den im Preisblatt (Anlage A.2) angegebenen Preisen; die Abrechnung erfolgt auf Grundlage von Einheitspreisen, wobei Rechnungen mit Nettopreisen zuzüglich Umsatzsteuer zu stellen sind.

Regelungen zu Vertragsstrafen bei Verzug sind im Formblatt 634 vorgesehen, jedoch ohne konkrete Prozentsätze ausgefüllt. Eine Erfüllungssicherheit durch Bürgschaft ist möglich, wenn die Auftragssumme mindestens 50.000 Euro netto beträgt und dies ausnahmsweise erforderlich erscheint. Der Auftragnehmer hat bei Ausfall von Mitarbeitern innerhalb einer Stunde eingewiesenen Ersatz zu stellen und ist bei Notstandslagen zur kurzfristigen Entsendung zusätzlicher Kräfte verpflichtet.

Änderungen und Anweisungen dürfen nur vom Geschäftsführenden Direktor, dem Verwaltungsleiter oder dessen Vertreter schriftlich erteilt werden.

Ablauf des Verfahrens

Die Vergabeunterlagen wurden am 16.09.2026 versandt; alle Unterlagen sind über das Vergabeportal tender24.de abrufbar. Bieter müssen ihren Wunschtermin für die Objektbesichtigung bis spätestens 09.10.2026 über das eVergabeportal anmelden; die Besichtigung selbst ist im Zeitraum 21.09.2026 bis 14.10.2026 möglich. Die Angebotsfrist endet am 23.10.2026 um 12:00 Uhr. Die Bindefrist läuft bis zum 04.12.2026.

Die Leistung soll am 01.03.2027 beginnen. Ausschließlich elektronische Angebote sind zugelassen; schriftliche Einreichungen sind nicht möglich.

Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

Die Leistungsbeschreibung ist klar in Empfangsdienst und Sicherheitsdienst getrennt und enthält konkrete Zeitfenster und Personalschlüssel, was die Preisbildung für Bieter erleichtert und die Vergleichbarkeit der Angebote erhöht. Die Kombination aus Ausschlusskriterium Objektbesichtigung und Mindestleistungspunktzahl (L über 2) als zweite Hürde ist ein wirksames Instrument zur Qualitätssicherung, das andere Vergabestellen für ähnliche Objektschutzleistungen übernehmen können.

Die Wirtschaftlichkeitsformel Z = L/P mit explizit benanntem Skalierungsfaktor ist transparent, aber die fehlende Befüllung der Vertragsstrafe-Prozentsätze im Formblatt 634 ist ein handwerklicher Mangel, der bei künftigen Verfahren vermieden werden sollte. Die Anforderung zweier kurzer Konzepte (je max. 3 Seiten) ist gut skalierbar für Bewachungsdienstleistungen und vermeidet übermäßigen Aufwand auf Bieterseite.

Die optionale Verlängerungsklausel (24 plus 24 Monate) ist sauber dokumentiert und schafft Planungssicherheit auf beiden Seiten, sollte aber stets mit einer klaren Ausübungsfrist verknüpft werden, die hier nicht explizit genannt ist.

Anforderungen an die Bieter

Bindefrist
42 Tage
So lange bleiben die Bieter an ihr Angebot gebunden.

Besondere Auflagen des Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Einordnung des Verfahrens

Öffentliche Ausschreibung

Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

Reichweite der Bekanntmachung

Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

Was sich übernehmen lässt

Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

Häufige Fragen zu diesem Verfahren

Wer schreibt "Empfang und Bewachung 2027" aus?

Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht Im Neuenheimer Feld 535 69120 Heidelberg Deu.

Was wird ausgeschrieben?

Der Auftragnehmer übernimmt für das Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg (Im Neuenheimer Feld 535) einen kombinierten Empfangs- und Sicherheitsdienst. Der Empfangsdienst umfasst montags bis donnerstags von 16:00 bis 19:30 Uhr und freitags von 15:00 bis 19:30 Uhr den Betrieb durch jeweils einen Mitarbeiter; Aufgaben sind Gäste- und Mitarbeiterempfang, Telefonvermittlung, Postbearbeitung, Schlüsselausgabe und Büromaterialverwaltung. Die Bewachung bzw. Kontrollgänge durch das gesamte Gebäude und den Außenbereich finden montags bis freitags von 19:30 bis 21:00 Uhr statt.

Bis wann können Angebote abgegeben werden?

Die Angebotsfrist läuft bis zum 23.10.2026.

Wie läuft das Verfahren ab?

Die Vergabeunterlagen wurden am 16.09.2026 versandt; alle Unterlagen sind über das Vergabeportal tender24.de abrufbar. Bieter müssen ihren Wunschtermin für die Objektbesichtigung bis spätestens 09.10.2026 über das eVergabeportal anmelden; die Besichtigung selbst ist im Zeitraum 21.09.2026 bis 14.10.2026 möglich. Die Angebotsfrist endet am 23.10.2026 um 12:00 Uhr. Die Bindefrist läuft bis zum 04.12.2026. Die Leistung soll am 01.03.2027 beginnen. Ausschließlich elektronische Angebote sind zugelassen; schriftliche Einreichungen sind nicht möglich.

Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

Alle eingesetzten Mitarbeiter müssen eine Sachkundeprüfung nach § 34a GewO nachweisen und im Bewacher-Register als zuverlässig geführt werden. Mindestens ein Jahr Berufserfahrung im Sicherheits- oder Empfangsdienst ist für jeden Mitarbeiter erforderlich. Verhandlungssichere Deutschkenntnisse und Englischkenntnisse mindestens auf Niveau A2 GER sind für alle eingesetzten Mitarbeiter Pflicht. Grundkenntnisse in MS-Office und Verständnis für einfache technische Zusammenhänge (Bedienung Lichttableau, Computersysteme an der Pforte) sind vorgeschrieben.

Was gilt vertraglich?

Der Vertrag beginnt am 01.03.2027 und läuft zunächst für 24 Monate (bis 28.02.2029). Nach Ablauf dieser Grundlaufzeit besteht eine optionale Verlängerungsmöglichkeit um weitere 24 Monate bis zum 28.02.2031. Das Vergütungsmodell basiert auf den im Preisblatt (Anlage A.2) angegebenen Preisen; die Abrechnung erfolgt auf Grundlage von Einheitspreisen, wobei Rechnungen mit Nettopreisen zuzüglich Umsatzsteuer zu stellen sind. Regelungen zu Vertragsstrafen bei Verzug sind im Formblatt 634 vorgesehen, jedoch ohne konkrete Prozentsätze ausgefüllt.

Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

Aus den Unterlagen haben wir 8 Eignungskriterien und 5 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Bewachungserlaubnis nach § 34a GewO.

Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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