Die MDSE Mitteldeutsche Sanierungs- und Entsorgungsgesellschaft mbH beschafft technische Dienstleistungen zur Gefahrenabwehr am Industrie- und Gewerbepark Weißandt-Gölzau. Konkret umfasst das Vorhaben zwei Lose: Los 1 betrifft die Phasenkontrolle und -abschöpfung von organischer Phase aus Grundwassermessstellen, Los 2 betrifft die Gassicherung, Kontrolle und Wartung von Biobeeten. Der Leistungszeitraum erstreckt sich von 2027 bis 2030 mit optionaler Verlängerung auf 2031 und 2032.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | Bitterfeld-Wolfen |
| Rechnungseingang@mdse.de Freischalten | |
| Telefon | 03494/6656-0 Freischalten |
| Website | https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=891413 Freischalten |
| Formblatt | 253 KB | |
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| Sonstige | 233 KB | |
| Leistungsverzeichnis | 158 KB | |
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| Vertrag | 228 KB | |
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| Sonstige | 16.8 MB | |
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| Sonstige | 195 KB | |
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| Sonstige | 84 KB | |
| Formblatt | 48 KB | |
| Sonstige | 314 KB | |
| Sonstige | 283 KB | |
| Sonstige | 466 KB | |
| Formblatt | 48 KB | |
| Sonstige | 46 KB | |
| Formblatt | 37 KB | |
| Sonstige | 47 KB | |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenDer Auftraggeber beschafft technische Betriebsdienstleistungen zur Gefahrenabwehr an einem ehemaligen Industrie- und Gewerbepark. Los 1 umfasst die regelmäßige Messung und manuelle Abschöpfung organischer Phase aus bis zu acht Grundwassermessstellen im 14-täglichen Rhythmus sowie vergleichbare Leistungen an der Neuen Deponie, einschließlich Entsorgung der abgeschöpften Phase als gefährlicher Abfall.
Los 2 umfasst Gasschutzmaßnahmen an Biobeeten: Gasmessungen vor Ort, Probenahmen und Laboranalytik sowie Instandhaltungsarbeiten an den Biobeeten. Beide Lose enthalten Leistungen zur Bestandsdokumentation, Freischneiden von Zuwegungen, Stundenlohnarbeiten und Berichterstattung. Der Hauptleistungszeitraum beträgt vier Jahre (2027 bis 2030), mit optionaler Verlängerung um zwei weitere Jahre (2031 und 2032).
Einsatzorte sind das IGP Weißandt-Gölzau und die angrenzende Neue Deponie in Sachsen-Anhalt.
Der Vertrag gilt für den Zeitraum 2027 bis 2030 als Hauptleistungszeitraum; optional kann der Auftraggeber die Leistung für 2031 und 2032 abrufen. Die Vergütung erfolgt auf Basis von Einheitspreisen je Leistungsposition sowie Stundensätzen für Stundenlohnarbeiten; Entsorgungsleistungen werden zum Nachweis zuzüglich einer Handling-Pauschale je Vorgang abgerechnet. Mehrleistungen sind nur nach schriftlicher Abstimmung mit dem Auftraggeber abrechnungsfähig.
Das Zahlungsziel für Rechnungen beträgt 30 Tage; Rechnungen sind digital beim Auftraggeber und beim fachtechnisch begleitenden Ingenieurbüro einzureichen. Die Abrechnung von Entsorgungsleistungen setzt den Nachweis der Endentsorgung voraus. Alle Änderungen und Ergänzungen sollen in Textform niedergelegt werden.
Aus den vorliegenden Unterlagen sind keine konkreten Termine für Bekanntmachung, Bieterfragen oder Angebotsfrist genannt. Das Verfahren wird als Vergabe nach UVgO mit Bestbieterprinzip nach § 8 TVergG LSA durchgeführt. Eignungsnachweise sind erst auf Aufforderung durch den Auftraggeber innerhalb von vier Werktagen vorzulegen; eine freiwillige Vorlage mit dem Angebot ist möglich.
Der Leistungsbeginn ist für 2027 vorgesehen.
Die Leistungsbeschreibung ist gut strukturiert: Hauptleistungszeitraum und Optionsjahre sind als getrennte LV-Abschnitte aufgebaut, was eine klare Preisabfrage und spätere Optionsausübung ermöglicht - dieses Muster ist für ähnliche Umweltüberwachungsverträge übertragbar. Die Eignungsanforderungen sind fachlich präzise und mess- oder prüfbar formuliert (Geräteanzahl, Normreferenzen, Akkreditierung), was Ermessensspielräume bei der Eignungsprüfung reduziert.
Besonders wertvoll ist die explizite Regelung, dass Abfallerzeuger der Auftraggeber ist und der Entsorger vom Bieter im LV einzutragen und mit Annahmeerklärung zu belegen ist - dies beugt Unklarheiten in der Abfallverantwortung vor. Die Koppelung der Rechnungsstellung für Entsorgung an den Nachweis der Endentsorgung (nicht bloße Zwischenlagerung) ist ein bewährter Schutzmechanismus, der in jedem Entsorgungsauftrag aufgenommen werden sollte.
Zu prüfen wäre, ob Zuschlagskriterien fehlen oder ob ausschließlich nach dem Preis gewertet wird, da die Unterlagen dazu keine Angaben enthalten.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
MDSE Mitteldeutsche Sanierungs- und Entsorgungsgesellschaft mbH Mitteldeutsche Sanierungsund Entsorgungsgesellschaft mbH ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Bitterfeld-Wolfen.
Der Auftraggeber beschafft technische Betriebsdienstleistungen zur Gefahrenabwehr an einem ehemaligen Industrie- und Gewerbepark. Los 1 umfasst die regelmäßige Messung und manuelle Abschöpfung organischer Phase aus bis zu acht Grundwassermessstellen im 14-täglichen Rhythmus sowie vergleichbare Leistungen an der Neuen Deponie, einschließlich Entsorgung der abgeschöpften Phase als gefährlicher Abfall. Los 2 umfasst Gasschutzmaßnahmen an Biobeeten: Gasmessungen vor Ort, Probenahmen und Laboranalytik sowie Instandhaltungsarbeiten an den Biobeeten. Beide Lose enthalten Leistungen zur Bestandsdokumentation, Freischneiden von Zuwegungen, Stundenlohnarbeiten und Berichterstattung.
Aus den vorliegenden Unterlagen sind keine konkreten Termine für Bekanntmachung, Bieterfragen oder Angebotsfrist genannt. Das Verfahren wird als Vergabe nach UVgO mit Bestbieterprinzip nach § 8 TVergG LSA durchgeführt. Eignungsnachweise sind erst auf Aufforderung durch den Auftraggeber innerhalb von vier Werktagen vorzulegen; eine freiwillige Vorlage mit dem Angebot ist möglich. Der Leistungsbeginn ist für 2027 vorgesehen.
Phasenmessung und -abschöpfung an 7 von 8 Grundwassermessstellen im 14-täglichen Rhythmus, Abschöpfung jeweils an vier Messstellen je Kampagne Einsatz exgeschützter Geräte oder Geräte außerhalb Explosionsschutzzone 1 bei der Phasenabschöpfung Alleinarbeit bei der Phasenabschöpfung ist unzulässig; PID- und Ex/Ox-Messungen sind durchzuführen Ölbindematten und Ölbarrieren müssen nach DWA-A 716-10 oder vergleichbar geprüft sein Entsorgung der abgeschöpften Phase als gefährlicher Abfall (AVV 191305* oder 191307*) über Sammelentsorgungsnachweis (jährliche Menge unter 20 t) Gasmesstechnik für O2, CO2, H2S, CH4, VOC (PID) erforderlich; Laboranalytik für Methan, Ethan, Ethen, Propan, n-Butan ...
Der Vertrag gilt für den Zeitraum 2027 bis 2030 als Hauptleistungszeitraum; optional kann der Auftraggeber die Leistung für 2031 und 2032 abrufen. Die Vergütung erfolgt auf Basis von Einheitspreisen je Leistungsposition sowie Stundensätzen für Stundenlohnarbeiten; Entsorgungsleistungen werden zum Nachweis zuzüglich einer Handling-Pauschale je Vorgang abgerechnet. Mehrleistungen sind nur nach schriftlicher Abstimmung mit dem Auftraggeber abrechnungsfähig. Das Zahlungsziel für Rechnungen beträgt 30 Tage; Rechnungen sind digital beim Auftraggeber und beim fachtechnisch begleitenden Ingenieurbüro einzureichen. Die Abrechnung von Entsorgungsleistungen setzt den Nachweis der Endentsorgung voraus.
Aus den Unterlagen haben wir 7 Eignungskriterien herausgezogen, darunter: Betriebshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von 1,0 Mio. Euro für Personenschäden und je 0,5 Mio. Euro für Sach-, Vermögens- und Umweltschäden (gilt für Los 1 und Los 2).
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
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