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Öffentliche Ausschreibung Frist läuft bis 23.11.2026

Evaluation Landesprogramm Gemeindeschwesterplus

Auftraggeber
Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen, Familie und Jugend Rheinland-Pfalz
Erfüllungsort
55116 Mainz
Art
Sonstige
Veröffentlicht
03.11.2026
Angebotsfrist
23.11.2026
Alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers
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Zeitplan

Veröffentlichung
03.11.2026
Angebotsfrist
23.11.2026 · läuft
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieSonstige
Erfüllungsort55116 Mainz
E-MailNicole.Hoelz@masffj.rlp.de Freischalten
Telefon06131 165334 Freischalten
Websitewww.vergabe.rlp.de Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 8 Eignungskriterien · 5 Zuschlagskriterien

Eignungskriterien
  • Verfügbarkeit über ausreichendes Personal für fach- und fristgerechte Ausführung sowie Fähigkeit, Verbindlichkeiten zu erfüllen
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung zur Eignung (Anlage 2)
  • Vorlage einer Sach- und Haftpflichtversicherung in geeigneter Form oder verbindliche Erklärung einer Versicherung über Abschluss im Zuschlagsfall
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Versicherungsnachweis oder verbindliche Versicherungserklärung als Anlage zum Angebot
Zuschlagskriterien
  • Leistung: Referenzen des Projektteams (Branchenerfahrung in sozialwirtschaftlichem, sozialwissenschaftlichem und/oder pflegerischem Umfeld, Evaluation von Befragungen, sozialwissenschaftliche Methoden, pflegewissenschaftliche Expertise, präventive Hausbesuche für Senioren, Erstellung von Präsentationsunterlagen/Evaluationsbericht)
    15 Gewichtungspunkte
  • Leistung: Konzeptionelle Vorschläge zum Erhebungsverfahren und den Erhebungsinstrumentarien einschließlich Darstellung des Erhebungskonzepts unterteilt in 'Arbeitsabläufe und Organisation' sowie 'bedarfs- und zielgerechtes Erreichen der Zielgruppe'
    25 Gewichtungspunkte
  • Angabe des durchschnittlichen Jahresumsatzes in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung zur Eignung (Anlage 2)
  • Angabe der durchschnittlichen Zahl der freien und festangestellten Mitarbeiter in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung zur Eignung (Anlage 2)
  • Nachweis von mindestens drei vergleichbaren Referenzleistungen aus den letzten drei Jahren; alternativ gleichwertige Nachweise wie Qualifikationen der Beschäftigten oder Zertifikate
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung zur Eignung (Anlage 2) mit Angabe von Auftraggeber, Auftragsbeschreibung, Auftragswert und Zeitraum
  • Fachwissen im sozialwirtschaftlichen, sozialwissenschaftlichen und/oder pflegerischen Umfeld von Ländern und Kommunen, insbesondere Expertise im Themenfeld präventiver Hausbesuch für Seniorinnen und Senioren; Methodenkompetenz in agilen Planungsprozessen und wissenschaftlicher Forschungsmethodik sowie Erfahrung in Konzeption, Durchführung und Evaluation von Befragungen
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Leistungskonzept und Mitarbeiterprofile (Anlage 9)
  • Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 31 UVgO i.V.m. §§ 123, 124 GWB
    Berufsausübung · Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Anlage 3)
  • Scientology-Schutz-Erklärung
    Berufsausübung · Ausgefüllte Anlage 4
  • Leistung: Beschreibung partizipativer Methoden zur Durchführung der Evaluation (Einbeziehung von Fachkräften GS+ und kommunalen Verantwortlichen)
    25 Gewichtungspunkte
  • Leistung: Erläuterung zur analogen bzw. digitalen Umsetzung der Evaluation unter Berücksichtigung in der Kalkulation
    5 Gewichtungspunkte
  • Preis (Nettopreis insgesamt)
    300 von 1000 Punkten
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Besonderheiten dieses Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Lose 1 Los

LOT-0000
Evaluation Landesprogramm Gemeindeschwesterplus
CPV
85300000

Vergabeunterlagen 13 Dateien · 1.0 MB

Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
PDF1.0 MB
13 Dateien im Paket: 10 Formblatt, 1 Verfahrensunterlage, 1 Leistungsverzeichnis, 1 Sonstige
Verfahrensunterlage200 KB
Formblatt235 KB
Formblatt51 KB
Leistungsverzeichnis123 KB
Formblatt144 KB
Sonstige74 KB
Formblatt37 KB
Formblatt37 KB
Formblatt33 KB
Formblatt46 KB
Formblatt28 KB
Formblatt14 KB
Formblatt138 KB
Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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Leistungsumfang

Das beauftragte Unternehmen soll das rheinland-pfälzische Landesprogramm Gemeindeschwesterplus evaluieren, das seit 2023 landesweit mit knapp 90 Fachkräften (58 VZÄ) in allen Kommunen des Landes umgesetzt wird. Die Evaluation gliedert sich in zwei Schwerpunktbereiche: 'Arbeitsabläufe und Organisation' sowie 'bedarfs- und zielgerechtes Erreichen der Zielgruppe'. Im ersten Jahr (2027) sind Statuserhebung, Beteiligungsprozess mit relevanten Akteuren, Recherche und Analyse des Regelungsbedarfs vorgesehen.

Im zweiten Jahr (2028) folgen die Erarbeitung von Empfehlungen zur Verbesserung der Zielgruppenerreichung und zur Entbürokratisierung. Zu den einzubeziehenden Zielgruppen gehören Fachkräfte Gemeindeschwesterplus, kommunale Verantwortliche, ältere Menschen ohne Pflegegrad, Non-Responder, Senioren mit Programmerfahrung, Angehörige, Pflegestützpunkte sowie Hausärztinnen und Hausärzte.

Als Leistungsergebnisse sind ein schriftlicher Zwischenbericht bis 30.09.2027 und ein schriftlicher Abschlussbericht bis 30.06.2028 zu liefern. Alle anfallenden Kosten einschließlich Reisekosten und Veranstaltungskosten sind im Angebotspreis enthalten.

Anforderungen an die Leistung

Vertrag und Vergütung

Der Vertrag läuft vom 01.01.2027 bis zum 30.06.2028 und endet ohne Kündigung zu diesem Datum; eine Verlängerung bedarf einer schriftlichen Vereinbarung nach § 132 GWB. Die Vergütung ist als Festpreis ausgestaltet und wird in zwei Tranchen zu je 50 % der Auftragssumme ausgezahlt: die erste nach Abnahme des Zwischenberichts, die zweite nach Abnahme des Abschlussberichts. Alle Reisekosten, Auslagen und sonstigen Kosten des Auftragnehmers sind im Festpreis enthalten und können nicht gesondert geltend gemacht werden.

Die Zahlung erfolgt unter Haushaltsvorbehalt und kann bei fehlenden Haushaltsmitteln verzögert werden, ohne dass der Vergütungsanspruch erlischt. Die VOL/B gilt subsidiär; AGB des Auftragnehmers sind ausgeschlossen. Friständerungen sind nur im gegenseitigen schriftlichen Einvernehmen wirksam.

Ablauf des Verfahrens

Die Aufforderung zur Angebotsabgabe erfolgte am 02.11.2026. Angebote müssen bis zum 23.11.2026 um 23:59 Uhr ausschließlich elektronisch über den Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz (www.vergabe.rlp.de) eingereicht werden. Die Bindefrist der Angebote läuft bis zum 15.12.2026. Der Zuschlag soll bis zum 14.12.2026 erteilt werden. Die Leistungserbringung beginnt am 01.01.2027 und ist bis zum 30.06.2028 vollständig abzuschließen.

Anforderungen an die Bieter

Geforderte Referenzen
3 Referenzen aus den letzten 3 Jahren
Vergleichbare Leistungen, die das Unternehmen bereits erbracht hat.

Besondere Auflagen des Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Einordnung des Verfahrens

Öffentliche Ausschreibung

Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

Reichweite der Bekanntmachung

Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

Was sich übernehmen lässt

Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

Häufige Fragen zu diesem Verfahren

Wer schreibt "Evaluation Landesprogramm Gemeindeschwesterplus" aus?

Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen, Familie und Jugend Rheinland-Pfalz ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort 55116 Mainz.

Was wird ausgeschrieben?

Das beauftragte Unternehmen soll das rheinland-pfälzische Landesprogramm Gemeindeschwesterplus evaluieren, das seit 2023 landesweit mit knapp 90 Fachkräften (58 VZÄ) in allen Kommunen des Landes umgesetzt wird. Die Evaluation gliedert sich in zwei Schwerpunktbereiche: 'Arbeitsabläufe und Organisation' sowie 'bedarfs- und zielgerechtes Erreichen der Zielgruppe'. Im ersten Jahr (2027) sind Statuserhebung, Beteiligungsprozess mit relevanten Akteuren, Recherche und Analyse des Regelungsbedarfs vorgesehen. Im zweiten Jahr (2028) folgen die Erarbeitung von Empfehlungen zur Verbesserung der Zielgruppenerreichung und zur Entbürokratisierung.

Bis wann können Angebote abgegeben werden?

Die Angebotsfrist läuft bis zum 23.11.2026.

Wie läuft das Verfahren ab?

Die Aufforderung zur Angebotsabgabe erfolgte am 02.11.2026. Angebote müssen bis zum 23.11.2026 um 23:59 Uhr ausschließlich elektronisch über den Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz (www.vergabe.rlp.de) eingereicht werden. Die Bindefrist der Angebote läuft bis zum 15.12.2026. Der Zuschlag soll bis zum 14.12.2026 erteilt werden. Die Leistungserbringung beginnt am 01.01.2027 und ist bis zum 30.06.2028 vollständig abzuschließen.

Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

Das Projektteam muss einschlägige Branchenerfahrung durch Referenzprojekte im sozialwirtschaftlichen, sozialwissenschaftlichen und/oder pflegerischen Umfeld nachweisen. Es ist Expertise im Themenfeld präventiver Hausbesuche für Seniorinnen und Senioren erforderlich. Methodenkompetenz in sozialwissenschaftlichen Methoden, agilen Planungsprozessen und wissenschaftlicher Forschungsmethodik wird vorausgesetzt. Das Konzept muss die Evaluierungsdimensionen 'Arbeitsabläufe und Organisation' und 'bedarfs- und zielgerechtes Erreichen der Zielgruppe' differenziert darstellen.

Was gilt vertraglich?

Der Vertrag läuft vom 01.01.2027 bis zum 30.06.2028 und endet ohne Kündigung zu diesem Datum; eine Verlängerung bedarf einer schriftlichen Vereinbarung nach § 132 GWB. Die Vergütung ist als Festpreis ausgestaltet und wird in zwei Tranchen zu je 50 % der Auftragssumme ausgezahlt: die erste nach Abnahme des Zwischenberichts, die zweite nach Abnahme des Abschlussberichts. Alle Reisekosten, Auslagen und sonstigen Kosten des Auftragnehmers sind im Festpreis enthalten und können nicht gesondert geltend gemacht werden. Die Zahlung erfolgt unter Haushaltsvorbehalt und kann bei fehlenden Haushaltsmitteln verzögert werden, ohne dass der Vergütungsanspruch erlischt.

Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

Aus den Unterlagen haben wir 8 Eignungskriterien und 5 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Verfügbarkeit über ausreichendes Personal für fach- und fristgerechte Ausführung sowie Fähigkeit, Verbindlichkeiten zu erfüllen.

Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

Die Vergabeunterlagen rufen Sie beim Auftraggeber ab, ueber die in der Bekanntmachung genannte Vergabeplattform. Diese Seite fasst die oeffentlichen Eckdaten des Verfahrens zusammen (Gegenstand, Auftraggeber, Verfahrensart, Fristen) und verweist auf die Bekanntmachung.

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