Das Umweltbundesamt vergibt einen Forschungs- und Entwicklungsauftrag zur Analyse der Potenziale von Gruben-, Bergbau- und Sümpfungswasser in Deutschland. Untersucht werden sollen energetische, stoffliche und wasserwirtschaftliche Nutzungsmöglichkeiten dieser Wässer. Das Gutachten soll Nutzungsvorschläge und Instrumente für eine wirtschaftliche Inwertsetzung erarbeiten.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | Dessau-Roßlau |
| refoplan@uba.de Freischalten | |
| Telefon | 0340/2104-2968 (Fax) Freischalten |
| Website | http://www.evergabe-online.info Freischalten |
| Verfahrensunterlage | 165 KB | |
| Formblatt | 713 KB | |
| Formblatt | 3.0 MB | |
| Leistungsverzeichnis | 1015 KB | |
| Vertrag | 207 KB | |
| Sonstige | 185 KB | |
| Formblatt | 1.7 MB | |
| Sonstige | 21 KB | |
| Formblatt | 1.5 MB | |
| Sonstige | 1 KB |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenDas Vorhaben umfasst neun Arbeitspakete über eine Laufzeit von 23,5 Monaten. Zunächst wird eine Bestandsaufnahme zu Bergbauarten, Wassermengen, rechtlichen Rahmenbedingungen und Wassermanagementmaßnahmen in Deutschland erstellt. Anschließend erfolgt eine vertiefende Analyse der chemischen Zusammensetzung von Gruben- und Sümpfungswässern an acht exemplarischen Standorten in Deutschland.
Darauf aufbauend werden Potenziale für die Rohstoffgewinnung aus diesen Wässern, insbesondere Metallsalze, sowie energetische Nutzungsmöglichkeiten des warmen Grubenwassers untersucht. Weitere Pakete befassen sich mit Wassermanagement, der Nutzung von Bergbaugruben als Retentionsräume für Starkregenereignisse sowie einer Kartierung relevanter Standorte. Das Vorhaben schließt mit einem Paket zur Verbreitung der Erkenntnisse sowie mit Projektmanagement ab.
Ergänzend sind Veranstaltungen, Zwischenberichte und ein Abschlussbericht vorgesehen. Der Auftrag wird bundesweit ausgeführt, eigene Analytik ist nicht vorgesehen.
Der Vertrag beginnt mit der Zuschlagserteilung und endet spätestens mit Abnahme der Leistung und Schlusszahlung; eine feste Gesamtlaufzeit ergibt sich aus der Ausführungsfrist von 23,5 Monaten. Eine Verlängerungs- oder Optionsregelung ist den Unterlagen nicht zu entnehmen. Die Vergütung erfolgt als Marktpreis gemäß § 4 VO PR 30/53; der Bruttopreis ist inklusive Umsatzsteuer auszuweisen.
Notwendige Überarbeitungen von Zwischen- oder Abschlussberichten bei unveränderter Aufgabenstellung begründen keinen Anspruch auf Mehrvergütung. Bei gesetzlicher Änderung des Umsatzsteuersatzes ändert sich die Bruttozahlung entsprechend, die Nettovergütung bleibt unverändert. Der Auftraggeber kann die Preisbildung durch die zuständige Preisüberwachungsstelle prüfen lassen; bei Überzahlung ist der Differenzbetrag zurückzuerstatten.
Frist für Bieterfragen ist der 23.09.2026 um 10:00 Uhr. Die Angebotsfrist endet am 02.10.2026 um 10:00 Uhr; Angebote sind ausschließlich elektronisch über die e-Vergabeplattform des Bundes einzureichen. Die Bindefrist läuft bis zum 13.11.2026. Der Leistungsbeginn erfolgt mit Zuschlagserteilung, ein konkretes Zuschlagsdatum ist nicht genannt. Die Ausführungsfrist beträgt 23,5 Monate ab Zuschlag.
Die Leistungsbeschreibung ist strukturell vorbildlich, weil sie neun klar abgegrenzte Arbeitspakete mit konkreten inhaltlichen Anforderungen je Paket definiert und dabei gleichzeitig methodische Grenzen zieht (keine eigene Analytik). Die explizite Regelung zum KI-Einsatz per Vertragsklausel ist ein übertragbares Muster für andere Forschungsvergaben, bei denen der Auftraggeber Transparenz über den Einsatz von KI-Werkzeugen sicherstellen will.
Die Zustimmungspflicht bei Behördenanfragen schützt den Auftraggeber vor unkontrollierten Außenkontakten, sollte aber in der Leistungsbeschreibung noch stärker operationalisiert werden, damit Bieter den Mehraufwand kalkulieren können. Die Kombination aus Eigenerklärung zur Vorbefassung und explizitem Russland-Ausschluss entspricht dem aktuellen Stand der Beschaffungspraxis und ist direkt auf vergleichbare FuE-Vergaben übertragbar.
Die Begrenzung der Dateigröße für das Umsetzungskonzept auf 8 MB ist ein praxisnaher Hinweis, der unnötig aufgeblähte Angebote verhindert und auch anderen Vergabestellen empfohlen werden kann.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Umweltbundesamt ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Dessau-Roßlau.
Das Vorhaben umfasst neun Arbeitspakete über eine Laufzeit von 23,5 Monaten. Zunächst wird eine Bestandsaufnahme zu Bergbauarten, Wassermengen, rechtlichen Rahmenbedingungen und Wassermanagementmaßnahmen in Deutschland erstellt. Anschließend erfolgt eine vertiefende Analyse der chemischen Zusammensetzung von Gruben- und Sümpfungswässern an acht exemplarischen Standorten in Deutschland. Darauf aufbauend werden Potenziale für die Rohstoffgewinnung aus diesen Wässern, insbesondere Metallsalze, sowie energetische Nutzungsmöglichkeiten des warmen Grubenwassers untersucht.
Frist für Bieterfragen ist der 23.09.2026 um 10:00 Uhr. Die Angebotsfrist endet am 02.10.2026 um 10:00 Uhr; Angebote sind ausschließlich elektronisch über die e-Vergabeplattform des Bundes einzureichen. Die Bindefrist läuft bis zum 13.11.2026. Der Leistungsbeginn erfolgt mit Zuschlagserteilung, ein konkretes Zuschlagsdatum ist nicht genannt. Die Ausführungsfrist beträgt 23,5 Monate ab Zuschlag.
Angebote sind ausschließlich in deutscher Sprache und elektronisch über die e-Vergabeplattform einzureichen Das Umsetzungskonzept darf eine Dateigröße von 8,0 MB nicht überschreiten Preise sind in Euro als Bruttopreise mit gesondertem Ausweis der Umsatzsteuer anzugeben Nebenangebote sind nicht zugelassen KI-Anwendungen dürfen nur unter den Bedingungen des § 8 Abs. 4 der Vertragsbedingungen eingesetzt werden An acht exemplarischen Bergbaustandorten in Deutschland sind Gruben- und Sümpfungswässer zu analysieren; eigene analytische Erhebungen sind nicht vorgesehen
Der Vertrag beginnt mit der Zuschlagserteilung und endet spätestens mit Abnahme der Leistung und Schlusszahlung; eine feste Gesamtlaufzeit ergibt sich aus der Ausführungsfrist von 23,5 Monaten. Eine Verlängerungs- oder Optionsregelung ist den Unterlagen nicht zu entnehmen. Die Vergütung erfolgt als Marktpreis gemäß § 4 VO PR 30/53; der Bruttopreis ist inklusive Umsatzsteuer auszuweisen. Notwendige Überarbeitungen von Zwischen- oder Abschlussberichten bei unveränderter Aufgabenstellung begründen keinen Anspruch auf Mehrvergütung. Bei gesetzlicher Änderung des Umsatzsteuersatzes ändert sich die Bruttozahlung entsprechend, die Nettovergütung bleibt unverändert.
Aus den Unterlagen haben wir 5 Eignungskriterien und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Eignung zur Erbringung der ausgeschriebenen Forschungsleistung gemäß den in der Leistungsbeschreibung genannten Eignungskriterien (Abschnitt 7).
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
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