Buchstabe I

IP-Spoofing (IP Address Spoofing / Adressfälschung)

IP-Spoofing bezeichnet die Manipulation von Netzwerkpaketen, bei der ein Angreifer die Absender-IP-Adresse fälscht, um seine wahre Identität zu verschleiern, Angriffe auf andere Systeme zu reflektieren oder Zugangskontrolllisten zu umgehen, die auf IP-Adressbasis arbeiten. IP-Spoofing ist eine Kerntechnik bei DDoS-Verstärkungsangriffen (z.B. DNS-Amplification, NTP-Reflection) und wird im Netzwerkforensik-Kontext durch Anti-Spoofing-Filter (BCP38) an Netzwerkgrenzen bekämpft. In IT-Vergaben für Netzwerkinfrastruktur und Internet-Anbindungen sollten Auftraggeber uRPF (Unicast Reverse Path Forwarding) und BCP38-konforme Konfigurationen als technische Anforderung festschreiben.
Quellen: NIST CSRC: IP Spoofing, csrc.nist.gov · BSI IT-Grundschutz (Netzwerksicherheit), bsi.bund.de
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Zuletzt aktualisiert: Mai 2026
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