Wenn Systeme stehen, entscheidet nicht die Firewall über den Schaden, sondern die Frage: Welche Prozesse laufen wie weiter, und in welcher Reihenfolge kommt die IT zurück? Wir bauen Business Continuity Management nach BSI-Standard 200-4, von der Business Impact Analyse bis zur geübten Krisenorganisation.
Aus begleiteten Ransomware-Großlagen wissen wir, wie sich tagelange Wiederanläufe anfühlen, und wie viel davon Vorbereitung erspart hätte. Teil unseres Cyber-Security-Portfolios.
Ransomware hat das Thema vom Papier in die Realität geholt: Verschlüsselte Verwaltungen und Kliniken kämpfen nicht Stunden, sondern Wochen mit dem Wiederanlauf, und fast immer zeigt sich dasselbe Muster: Backups existierten, aber niemand kannte die Reihenfolge, die Abhängigkeiten und die Notbetriebs-Verfahren der Fachbereiche.
Regulatorisch ist BCM längst Pflicht: NIS2 verlangt Betriebskontinuität, Backup-Management, Wiederherstellung und Krisenmanagement als eigenen Maßnahmenbereich nach §30 BSIG. Methodisch liefert der modernisierte BSI-Standard 200-4 die praxisnahe Anleitung, mit einem Stufenmodell, das auch kleineren Organisationen einen realistischen Einstieg erlaubt statt eines Konzern-BCMS ab Tag eins.
Unser Ansatz folgt genau diesem Prinzip: erst die kritischen Geschäftsprozesse und ihre Zeitziele (RTO/RPO), dann Pläne, die im Ernstfall wirklich benutzt werden, und dann üben, üben, üben.
Mit den Fachbereichen identifizieren wir kritische Prozesse, Abhängigkeiten und Zeitziele; die Leitung entscheidet auf dieser Basis, was welchen Schutz bekommt, dokumentiert und priorisiert.
Kontinuitätsstrategien je Prozess, dann die Pläne: Geschäftsfortführung, IT-Wiederanlauf, Notfallhandbuch, kurz genug, um im Ernstfall gelesen zu werden.
Krisenstab, Alarmierung, Kommunikationswege und die Verzahnung mit Incident Response und NIS2-Meldeprozessen, ein Krisenmodell statt drei paralleler.
Erste Tabletop-Übung als Generalprobe, Findings werden Maßnahmen, danach der Übergang in den jährlichen Übungs- und Pflege-Rhythmus mit Kennzahlen fürs Management.
Bürgerdienste priorisieren, Fachverfahren-Abhängigkeiten beherrschen, Krisenstab mit der Verwaltungsspitze aufsetzen: Wir kennen die Amtsrealität und bauen BCM, das zur Organisation passt, nicht zum Lehrbuch.
Für regulierte Betreiber verzahnen wir das BCMS mit den NIS2-Nachweisen und branchenspezifischen Anforderungen, ein System für Betrieb, Aufsicht und Auditoren.
Das 200-4-Stufenmodell erlaubt den schlanken Einstieg: erst Reaktiv-Fähigkeit für die kritischsten Prozesse, dann Ausbau, mit Kosten, die zur Unternehmensgröße passen.
Wir haben Wiederanläufe nach Ransomware nicht simuliert, sondern begleitet: Wir wissen, welche Pläne in der dritten Nachtschicht noch funktionieren und welche Annahmen als Erstes reißen. Diese Erfahrung steckt in jeder BIA-Frage und jedem Übungsszenario, das wir mit Ihnen durchspielen.
Methodisch arbeiten wir entlang BSI-Standard 200-4 und verzahnen das BCMS mit ISMS, Incident Response und NIS2-Pflichten, damit ein System alle Nachweise trägt. Und wo Technik beschafft werden muss (Backup-Härtung, Ausweich-Infrastruktur), liefern wir die Vergabe-Brücke inklusive unseres Muster-LVs für Backup und Disaster Recovery gleich mit.
Ein Kern-BCMS für die kritischsten Prozesse steht typischerweise in drei bis vier Monaten:
Rund um BCM wird regelmäßig beschafft: immutable Backups, Ausweich-Rechenzentren, Alarmierungstools, Krisenstabs-Software. Auch hier gilt unser Prinzip.
Aus fachlich geleiteten Ausschreibungen, hunderten Anbietergesprächen und eigenen Marktstudien wissen wir, wer in welchem Feld wirklich liefert. Dieses Wissen halten wir aktuell, mit jedem Projekt und jedem Anbietergespräch.
Von der Backup-Härtung bis zum Alarmierungstool kennen wir die Anbieter aus Projekten und Ausschreibungen: Sie starten mit den Top-Kandidaten statt 100+ Anbietern, für öffentliche Auftraggeber inklusive vergabekonformer Beschaffung mit unserem Muster-LV für Backup und Disaster Recovery.
Wir sind an keinen festen Partner gebunden und fragen bei Bedarf jeden Anbieter am Markt an: gemeinsam mit Ihnen, nicht als Vermittler dazwischen. Wir sitzen zusammen in den Anbietergesprächen, Sie entscheiden, und jede Empfehlung ist in einer nachvollziehbaren Wertungsmatrix begründet, die auch Gremien, Rechnungsprüfung und Vergabekammern überzeugt.
Im kostenlosen Erstgespräch klären wir Reifegrad und kritische Prozesse: danach wissen Sie, welche BCM-Stufe für Sie realistisch ist.
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